French Open: Alexander Zverev kommt in Roland-Garros immer besser in Fahrt
Alexander Zverev darf weiter vom ersten Grand-Slam-Titel seiner Karriere träumen. Der 24-Jährige schlug in der 3. Runde der French Open Laslo Djere aus Serbien mit 6:2, 7:5, 6:2. Im Achtelfinale wartet nun Kei Nishikori. Der der ehemalige US-Open-Finalist gewann den ersten Satz gegen Henri Laaksonen 7:5, ehe der Schweizer verletzungsbedingt aufgeben musste.
Alexander Zverev bei den French Open in Paris
Fotocredit: Imago
"Das war bisher das beste Match von meiner Seite aus, auch wenn ich im zweiten Satz ein paar Spiele hatte, bei denen ich unkonzentriert war. Trotzdem fand ich das Level relativ gut. Er ist ein sehr guter Sandplatzspieler. Deswegen bin ich mit dem Drei-Satz-Sieg zufrieden", zeigte sich Alexander Zverev im Exklusiv-Intervew mit Eurosport hochzufrieden mit seiner Leistung.
Zverev kam nahezu perfekt ins Match. Der 24-Jährige serviert gut, zeigte sich stark in der Defensive und spielte ein sehr variables Tennis. Der Lohn: eine 4:0-Führung mit zwei Breaks.
Djere, ein Sandplatzspezialist, stand zunächst komplett auf verlorenem Posten gegen die deutsche Nummer eins, der den Satz klar für sich verbuchen konnte.
/origin-imgresizer.eurosport.com/2021/06/04/3146151-64478748-2560-1440.jpg)
Zverev verrät ungewöhnliches Detail: Das gibt's nur auf Chatrier
Quelle: Eurosport
Djere lässt Satzbälle liegen
Es war der bislang beste Matchbeginn für Zverev in diesem Turnier. "Er ist viel aktiver und dynamischer. Die Grundschläge kommen schneller", lobte Eurosport-Experte Boris Becker.
Djere zeigte sich keineswegs beeindruckt und stand bei 5:3 und eigenem Aufschlag dicht vor dem Satzausgleich.
Ausgerechnet in diesen Moment begann beim Weltranglisten-55. das Nervenflattern. Der 25-Jährige ließ drei Satzbälle liegen und wurde dafür bitter bestraft. Zverev holte sich vier Spiele in Serie und damit den Satz.
"Man kommt nicht immer nach so einem Rückstand zurück. Er hat sich in der Phase besser bewegt, aber ich habe gezeigt, dass ich in der Lage bin, den Satz zu drehen", erklärte der Weltranglistensechste nach der Partie.
/origin-imgresizer.eurosport.com/2021/06/04/3145959-64474908-2560-1440.jpg)
Pure Weltklasse: Zverev wird zum Defensiv-Monster
Quelle: Eurosport
"Zverev ist der besser Spieler, hat mehr Möglichkeiten und mehr Power. Anfang des zweiten Satzes war er mit seiner Konzentration aber nicht auf dem Platz. Djere muss sich grün und blau ärgern, dass er die Satzbälle nicht genutzt hat", urteilte Experte Becker.
Zverev: Grand-Slam-Titel bleibt Ziel
Den ersten Nadelstich im dritten Satz setzte Zverev, der das Aufschlagspiel des Serben zum 1:0 durchbrach.
Ein Vorteil, den sich der Favorit nicht mehr nehmen ließ.
/origin-imgresizer.eurosport.com/2021/06/04/3146073-64477188-2560-1440.png)
3. Runde: Zverev spielt seine Klasse gegen Djere aus
Quelle: Eurosport
Nach zwei Stunden und neun Minuten beendete Zverev die Begegnung mit dem ersten Matchball zu seinen Gunsten.
"Mein Ziel bleibt es, Grand-Slam-Turniere zu gewinnen und zu den Besten im Ranking zu gehören. Ich bin auf einem guten Weg", betonte Zverev.
"Nishikori-Triple" für Zverev
Im Achtelfinale gegen Kei Nishikori ist der Deutsche erneut favorisiert.
Der direkte Vergleich spricht mit 4:1 ebenfalls klar für Zverev, der den 31-Jährigen erst vor Kurzem auf Sand in Rom und Madrid geschlagen hat. Das Match in Roland-Garros wird also das dritte Duell innerhalb von gut vier Wochen.
Das könnte Dich ebenfalls interessieren: Nach Festnahme in Paris: Tennisprofi Sizikova wieder auf freiem Fuß
/origin-imgresizer.eurosport.com/2021/06/03/3145517-64466068-2560-1440.png)
Mischa Zverev kann Federers Ärger verstehen: "Keine gute Regel"
Quelle: Eurosport
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung
/origin-imgresizer.eurosport.com/2024/12/22/image-98b602cb-ae46-4c06-8857-c6197f655aaf-68-310-310.jpeg)