Rafael Nadal ließ bereits durchblicken, dass er die neu geschaffene "Session de soirée", also das Abendmatch ab 21:00 Uhr, in der jetzigen Form nicht wirklich mag.
Umso überraschter war der 35-Jährige, dass schon in der normalen Tages-Session die Flutlichtanlage zum Einsatz kam.
Er verstehe nicht, warum das Licht so früh eingeschaltet werden müsse, erklärte Nadal der Presse.
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"Als die Sonne etwas tiefer stand und anfing, auf die Lichter zu treffen, gab es ein wenig Schatten auf dem Platz. Die Sonne strahlte auf die Lichter", berichtete der Sandplatzkönig. "Wir haben hier in Roland-Garros schon immer ohne Licht gespielt. Um vier oder fünf Uhr nachmittags haben wir bis abends um neun Uhr gespielt, ohne Licht."
Die Begründung des Turnierveranstalters FFT (Fédération Française de Tennis) wollte Nadal nicht gelten lassen.

Nadal: TV-Erklärung nicht nachvollziehbar

"Die sagen, das sei wegen des Fernsehens. Meine Antwort: Ich denke, es gab schon TV-Übertragungen, bevor wir hier Licht hatten." Die French Open bekamen 2020 als letztes der vier Grand-Slam-Turniere eine Flutlichtanlage.

Nadal hat kein Verständnis: Warum macht der Veranstalter das?

Nadal betonte indes, er habe "viele Matches gesehen und vor dem Fernseher war die Qualität auch ohne die Lichter großartig".
Spannend wird es nun am Mittwoch: Nadal bestreitet, in etwa zur selben Uhrzeit wie gegen Sinner, sein Viertelfinale (Liveticker bei Eurosport.de) gegen Diego Schwartzman.
Ob die Lichter dann ausbleiben werden?
Nicht auszuschließen, wenn der größte Sandplatzspieler aller Zeiten ein Problem damit hat ...
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