Im ersten Satz wogte das Geschehen hin und her, da sich beide Spieler schwache Phasen leisteten.
Nadal ging zunächst mit 2:0 in Führung, sah sich dann aber mit einem 2:4-Rückstand konfrontiert. Doch auch Sinner war nicht in der Lage, den Vorsprung zu halten und so war es letztlich der Spanier, der sich nach exakt einer Stunde Spielzeit die Satzführung sicherte.
"Das ist das Problem vieler junger Spieler. Die haben die Chance, einen Satz oder sogar das Match zu gewinnen. Dann schauen sie rüber übers Netz und sind plötzlich beeindruckt von der Legende Nadal, die dort steht", erklärte Eurosport-Experte Boris Becker die spezielle Herausforderung, gegen den Sandplatzkönig in Roland-Garros anzutreten.
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Nadal eröffnete auch den zweiten Satz mit einem frühen Break zum 2:0 und erhöhte bei eigenem Aufschlag.

Dagegen ist kein Kraut gewachsen: Power-Tennis à la Nadal

Sinner stand jetzt auf verlorenem Posten gegen den haushohen Favoriten und hatte nicht mehr viel entgegenzusetzen.

Becker: "Nadal wurde immer stärker"

Der 13-fache Champion zog davon, ließ den Youngster auch im dritten Satz nicht mehr zur Entfaltung kommen und beendete das ungleiche Duell nach zwei Stunden und 17 Minuten.
"Am Anfang hat Rafa mir nicht so gut gefallen, aber er wurde im Laufe des Spiels immer stärker", so Becker.
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