Die an Sieben gesetzte Serena Williams ließ sich im ersten Durchgang gegen Irina-Camelia Begu, 74 der Welt, allerdings eine 5:2-Führung nehmen und musste im Tiebreak beim Stand von 4:6 sogar zwei Satzbälle abwehren.
"Im Tiebreak hat sie das Herz in beide Hände genommen, hat immer, wenn's kritisch war den Punkt bestimmt", sagte Eurosport-Expertin Barbara.
Begu ließ immer mal wieder ihre Konterstärke und Power in den Grundschlägen aufblitzen, streute aber vor allem im zweiten Satz zu viele Fehler ein.
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Williams risikofreudiges Spiel war allerdings noch fehlerbehafteter; insgesamt leistete sich die 39-Jährige 30 unerzwungene Fehler, 21 davon im ersten Satz. "Das zeigt, dass sie sich gesteigert hat, dass sie sich ins Match reingefuchst hat und mental voll dabeigeblieben ist", Rittner.
French Open: Ergebnisse Damen

Nächste Rumänin wartet auf Williams

Weil die 23-malige Grand-Slam-Siegerin die Ballwechsel weitestgehend kontrollierte, zwang sie Begu ihr Spiel auf und verwandelte schließlich nach 1:42 Stunden ihren ersten Matchball.
In der 2. Runde trifft Williams nun auf eine weitere Rumänin: die Weltranglisten-174. Mihaela Buzarnescu, die Arantxa Rus (Niederlande) 7:5, 7:5 schlug. Die 39 Jahre alte US-Amerikanerin nimmt bereits zum 19. Mal in Roland-Garros teil.
"Die ersten Runde ist schwierig – für alle Großen", meinte Eurosport-Experte Boris Becker: "Sand ist nicht ihr bester Belag. Der Anfang war gut, 5:2, eigentlich das Geschehen dominiert, aber sie hat immer ihre Gegnerin noch rankommen lassen. Im zweiten Satz hat sie sich dann wohler gefühlt."

Krimi im Tiebreak: Williams wehrt Satzbälle ab

Williams jagt den Grand-Slam-Sieg-Rekord

Williams verfolgt weiter das große Ziel, mit ihrem insgesamt 24. Majortitel zu Rekordhalterin Margaret Court (Australien) aufzuschließen.
Sand ist aber nicht der bevorzugte Belag der früheren Weltranglistenersten, entsprechend zählt Williams nicht zum Kreis der engeren Turnierfavoritinnen.
Erstmals beginnen in diesem Jahr nach dem Vorbild der Australian Open und US Open zehn Matches bei den French Open erst am Abend. Zuschauer können aufgrund der geltenden Sperrstunde allerdings erst bei der letzten Nightsession dieser Ausgabe am 9. Juni dabei sein.

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(mit SID)
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