French Open: Alexander Zverev - warum das Achtelfinale gegen Zapata Miralles eine Erfahrung der besonderen Art wird

Olympiasieger Alexander Zverev bekommt es im Achtelfinale des Sandplatzklassikers von Roland-Garros mit einem Qualifikanten zu tun, dem er noch nie gegenüberstand. Eine durchaus ungewöhnliche Konstellation bei einem Grand-Slam-Wettbewerb. Mischa Zverev hat dagegen so einiges zu erzählen über Bernabé Zapata Miralles, den Gegner seines jüngeren Bruders. Es wird ein besonderer French-Open-Tag.

3. Runde: Zverev zweimal cool im Tiebreak - Highlights

Quelle: Eurosport

Alexander Zverev kann nur hoffen, dass er nach dem Achtelfinale nicht die Frage beantworten muss, die er einst seinem Bruder Mischa gestellt hat. "Wie kannst du gegen ihn verlieren?"
Hintergrund der Geschichte, die Mischa Zverev bei Eurosport erzählte, ist die Niederlage, die er selbst im Oktober 2019 gegen Bernabé Zapata Miralles kassierte.
Gegen jenen Mann also, der dem jüngeren Zverev nun den Weg ins Viertelfinale von Roland-Garros verbauen will. Es ist ein Gegner, über den relativ wenig bekannt ist, der mit 25 Jahren noch nie in den Top 100 stand - und der in Paris doch an seinem eigenen Tennismärchen schreibt.
Wie also sieht da die ideale Vorbereitung aus?

Zverev greift auf Expertise von Bruguera zurück

Immerhin kann Zverev auf die Expertise seines Coaches Sergi Bruguera bauen. "Sergi kennt ihn und wird werden ein paar Matches von ihm analysieren", berichtete der Olympiasieger im Eurosport-Interview. Was sich sagen lässt und was die Sache gefährlich macht: Zapata Miralles ist ein Sandplatzspezialist. Seine bisherigen drei Titel - allesamt auf Challenger-Niveau - holte er auf dem roten Belag.
picture

"Den wollte er so!" Zverev düpiert Nakashima

Quelle: Eurosport

Was ebenfalls feststeht: Das Selbstvertrauen bei Zapata Miralles ist am Anschlag. "Er hat einen Lauf, spielt die Woche seines Lebens. Da hast du so viele Emotionen und so viel Positives in dir", ist sich Zverev bewusst, dass er dem Mann auf der anderen Seite des Netzes möglichst früh im Match die Grenzen aufzeigen muss. Auch wenn der "nur" an Position 131 der Weltrangliste notiert ist und vor diesen French Open erst ein Match im Hauptfeld eins Grand-Slam-Events gewonnen hatte.
Nun ist Zapata Miralles aber auf den Geschmack gekommen. Nach drei Siegen in der Qualifikation schlug der Profi aus Valencia in Runde zwei mit Taylor Fritz erstmals einen Spieler aus den Top 15 der Welt.

Zapata Miralles "unter Schock" wegen Erfolg

"Ich versuche, nicht zu sehr daran zu denken, dass ich im Achtelfinale stehe. Ich bin immer noch erschöpft und stehe unter Schock", gab Zapata Miralles zu, nachdem er in Runde drei John Isner zu Fall gebracht hatte. Nach den French Open wird der 25-Jährige aller Voraussicht nach in die Top 100 im ATP-Ranking einbrechen. "Es ist ein Traum", staunte der Qualifikant über sich selbst.
Ob dieser Leistungen ist die Frage, ob Zverev gegen Zapata Miralles verlieren kann, schon gar nicht mehr so abwegig. Der Olympiasieger ist jedenfalls gewarnt und erinnerte Bruder Mischa daran, dass der Spanier "jetzt besser spielt als vor gut zwei Jahren bei einem Challenger in der Halle in Hamburg".
Wohl wahr.
Das könnte Dich ebenfalls interessieren: Duell Nadal gegen Nadal elektrisiert Paris
picture

Zverev: "Das perfekte Match wird es nie geben"

Quelle: Eurosport

Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung