Alexander Zverev löst erste Aufgabe in Roland-Garros gegen Qualifikant Sebastian Ofner problemlos
Alexander Zverev ist gut in die French Open gestartet. Der 25-Jährige löste seine Erstrundenaufgabe gegen den österreichischen Qualifikanten Sebastian Ofner souverän und setzte sich mit 6:2, 6:4, 6:4 durch. "Ich bin glücklich, es war ein guter Start für mich", bilanzierte Zverev. In der nächsten Runde bekommt er es mit dem Sieger der Partie zwischen Sebastián Báez und Dusan Lajovic zu tun.
1. Runde: Zverev startet souverän gegen Ofner - Highlights
Quelle: Eurosport
"Normalerweise beginne ich Grand-Slam-Turniere ja mit Fünfsatzmatches, aber mein Trainer Sergi Bruguera hat gesagt, dass das heute nicht so sein soll", scherzte Alexander Zverev nach seinem Sieg.
Eine erste kuriose Szene gab es bereits vor Beginn der Partie auf dem Court Suzanne-Lenglen.
Sebastian Ofner saß auf seinem Stuhl und wunderte sich - denn von Alexander Zverev war zunächst nichts zu sehen. Offenbar wurde der Österreicher ein wenig zu früh auf den Platz geschickt, um kurz vor 17:45 Uhr konnte es dann aber losgehen.
Unter den Augen seines noch relativ neuen Coaches Sergi Bruguera setzte Zverev mit dem Break zum 2:1 das erste Ausrufezeichen der Begegnung.
Der Olympiasieger kam sofort gut zurecht, servierte stabil und hatte das Geschehen im Griff.
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Krachende Vorhand: Ofner wehrt Zverev-Breakball ab
Quelle: Eurosport
"Das gibt ihm Ruhe, wenn er die Aufschlagspiele in ein, zwei Minuten glatt gewinnt. Dann kann er sich auf den Return, die Schlagauswahl und die Taktik konzentrieren", lobte Mischa Zverev bei Eurosport die Anfangsphase seines jüngeren Bruders, der den Weltranglisten-218. bereits 2017 in der 3. Runde von Wimbledon geschlagen hatte.
Nach 31 Minuten brachte Zverev den ersten Satz unter Dach und Fach. Es lief nach Plan für die Nummer drei der Welt, und das blieb auch so.
Zverev gibt Ofner keine Chance
Mit einem frühen Break zum 2:1 stellte Zverev im zweiten Satz die Weichen.
Ofner versuchte dagegenzuhalten und schlug gut auf, beim Return bekam der 26-Jährige aber kein Bein auf den Boden. Zverev gab sich indes keine Blöße und servierte den Satz sicher nach Hause.
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Zverev im Siegerinterview: "Vielleicht schaffe ich hier den Titel ..."
Quelle: Eurosport
Ofner gelang es, den dritten Durchgang länger offen zu gestalten. Der Qualifikant brachte seine Aufschlagspiele durch und bot dem haushohen Favoriten Paroli - allerdings nur bis zum siebten Spiel. Nach langem Hin und Her knöpfte Zverev seinem Kontrahenten das Service zum 4:3 ab.
Die Vorentscheidung. Ofner wehrte kurz darauf beim Aufschlag zwar drei Matchbälle ab und verkürzte auf 4:5, nach einer Stunde und 49 Minuten aber machte Zverev mit dem vierten Matchball per Ass das Weiterkommen perfekt.
Lob gab es von Bruder Mischa, der die Begegnung als TV-Experte bei Eurosport begleitete.
"Das war gut. Es gab ein, zwei Momente, in denen er zu kreativ wurde, weil die Konzentration nicht ganz da war. Aber Sascha hat sich wenige Doppelfehler geleistet, viele Asse geschlagen und keinen Breakball zugelassen. Er hat das Spiel toll aufgebaut, vor allem seine Vorhand cross war sehr gut", so der 34-Jährige.
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Verwirrung beim Walk-In: Ofner muss auf Zverev warten
Quelle: Eurosport
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