Rafael Nadal setzt gegen Alexander Zverev im Halbfinale von Roland-Garros auf Sägespäne

Rafael Nadal musste im Halbfinale gegen Alexander Zverev zu einem ganz speziellen Mittel greifen, um mit den feucht-heißen Bedingungen zurechtzukommen. Um zu verhindern, dass ihm der Schläger aus der Hand rutscht, griff der 13-fache French-Open-Champion zu Sägespänen. Gerade für Spieler, die wie Nadal sehr viel schwitzen, ein probates Mittel, um den Grip zu verbessern.

Zu feucht! Nadal benutzt Sägespäne für die Hände

Quelle: Eurosport

Alexander Zverev ist es im ersten Satz beim Stand von 4:3 passiert: Dem Hamburger rutschte im Ballwechsel der Schläger aus der Hand. Vorteil Nadal, der im Anschluss das Break zum 4:4 machte.
Entschieden wurde der Satz in einem dramatischen Tiebreak, der nach insgesamt 91 Minuten mit 10:8 an den Spanier ging.
Nadal, der generell viel schwitzt während seiner Partien, verschwand daraufhin erst einmal in den Katakomben, um sich komplett umzuziehen.
Auf dem Court hatte der 36-Jährige eine Tüte mit Sägespänen neben seiner Bank deponiert. Von Zeit zu Zeit nahm der Rekord-Grand-Slam-Sieger ein paar Späne in die Hand, um seinen Grip beim Halten des Schlägers zu verbessern.
Eine Methode, die nicht neu ist und bereits vom großen Ivan Lendl angewandt wurde. Der hatte die Späne damals sogar in der Hosentasche jederzeit griffbereit.
Das könnte Dich ebenfalls interessieren: Ruud reagiert auf Runes Anschuldigungen: "Große Lüge"
picture

44 Schläge! Nadal gelingt Break gegen Zverev

Quelle: Eurosport

Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung