French Open: Irregulärer Punkt zum Break - Iga Swiatek nimmt nach Sieg im Viertelfinale gegen Pegula Stellung

Im French-Open-Viertelfinale zwischen Iga Swiatek und Jessica Pegula kam es zu einer Fehlentscheidung, die nicht bemerkt wurde, aber massiven Einfluss auf den Ausgang der Partie hatte. Die Polin holte sich im ersten Satz mit einem irregulären Punkt das Break zum 4:3. "Wenn der Ball zweimal aufgesprungen ist, tut es mir leid. Ich war zu fokussiert darauf, den Punkt zu machen", erklärte Swiatek.

Irreguläres Break für Swiatek - Ball springt zweimal auf

Quelle: Eurosport

Zugeben: Man musste schon die Zeitlupe bemühen, um wirklich zu erkennen, was passiert war.
Pegula spielte einen famosen Stop mit der Rückhand. Noch beeindruckender: Swiatek erreichte den Ball und machte den Punkt. So jedenfalls sah es auf den ersten Blick aus. Bei genauerer Betrachtung wurde aber klar: Die Filzkugel war bereits zweimal aufgesprungen, was Stuhlschiedsrichter Emmanuel Joseph entging.
Extrem bitter für die US-Amerikanerin, denn es bedeutete den Aufschlagspielverlust zum 3:4.
Letztlich zog Swiatek auf 6:3, 6:2 davon und feierte damit ihren 33. Sieg hintereinander auf der WTA-Tour.

Swiatek: "In dem Moment zu fokussiert"

Auf der Pressekonferenz nahm Swiatek Stellung zu der brisanten Szene. "Ich versuche generell, jeden Ball zu erreichen. In dem Moment war ich zu fokussiert darauf, den Ball zu erlaufen, um den Punkt zu gewinnen. Ich bin einfach nach vorne gegangen", berichtete die Nummer eins der Welt, die als Topfavoritin in Roland-Garros gilt.
Solche Situationen seien immer "knifflig" und in der Verantwortung des Schiedsrichters. "Aber wenn der Ball zweimal aufgesprungen ist, dann tut mir das leid."
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Viertelfinale: Swiatek feiert 33. Sieg in Folge - Highlights

Quelle: Eurosport

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