Erst um 18:00 Uhr habe man schließlich für 20 Minuten trainieren können, ergänzte der ehemalige Profi, der im Jahr 2018 die Haupttrainerrolle von Nadals Onkel Toni übernommen hatte.
Diese Vorbereitung sei beim 22-maligen Grand-Slam-Sieger sehr ungewöhnlich, erklärte Moya: "Rafa mag das nicht, er muss an Ruhetagen, die man bei den Grand Slams ja hat, mindestens eine Stunde trainieren. Was mich nie beunruhigt hat, war sein Niveau."
Denn nicht nur gegen Corentin Moutet (6:3, 6:1, 6:4), sondern auch in den folgenden Runden ging Nadal als Sieger hervor, u.a. gegen Novak Djokovic und Felix Auger-Aliassime. Im Finale gezwang er schließlich Casper Ruud 6:3, 6:3, 6:0.
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Der 36-Jährige konnte in diesem Jahr beide bisherigen Grand-Slam-Turniere - die Australian Open und French Open - für sich entscheiden.
Nadal hat somit die Chance auf den Grand Slam - alle vier Major-Titel in einem Jahr. Für Moya ein "realistisches Ziel". "Rafa ist der Einzige, der es in diesem Jahr erreichen kann. Es ist das erste Mal in seiner Karriere, dass er in der Lage ist, dieses Ziel zu erreichen - aber wir betrachten es als etwas, das weit weg ist. Er ist erst auf halbem Weg und macht sich im Moment darüber keine Gedanken. Es ist kein vorrangiges Ziel, wenngleich wir es nicht aufgeben werden", meinte der 45-jährige Coach.
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