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Novak Djokovics French-Open-Aus gegen Rafael Nadal bereitet Trainer Goran Ivanisevic Sorgen
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Publiziert 06/06/2022 um 09:53 GMT+2 Uhr
Goran Ivanisevic, Trainer von Tennisstar Novak Djokovic, hat gestanden, dass ihm die Art und Weise des Ausscheidens seines serbischen Schützlings im Viertlfinale der French Open gegen Rafael Nadal Sorgen bereitet. "Ich kann nicht schlafen. Ich kann nicht sagen, dass ich enttäuscht bin, aber ich bin traurig", gestand der Kroate im Rahmen der diesjährigen French Open.
Novak Djokovic und Goran Ivanisevic (l.)
Fotocredit: Getty Images
"Es war von beiden Spielern kein perfektes Match. Rafa hat kein spektakuläres Match gespielt, aber die Körpersprache war entscheidend. Vom ersten bis zum letzten Punkt", sagte Ivanisevic.
"Ich habe ihn gewarnt, ich habe euch sogar gesagt, dass der Beginn des Matches entscheidend sein könnte, aber wieder ein schlechter Start ...", fand der 50-Jährige.
"Nachdem er das Spiel im zweiten Satz gedreht hatte, war es unverständlich, wie er den dritten Satz gespielt hat. Es war, als würde ihm Energie fehlen und als würde er nicht genug daran glauben, dass er gewinnen kann", erklärte der ehemalige Wimbledon-Champion: "Du kannst dir das gegen Rafa nicht erlauben, weil das sein Turnier ist."
Der 14-malige Roland-Garros-Champion Nadal bezwang Djokovic in vier Sätzen 6:2, 4:6, 6:2, 7:6. Im entscheidenden Tiebreak des vierten Satzes wirkte Djokovics Körpersprache bereits, als hätte er die Niederlage gegen seinen langjährigen Widersacher bereits akzeptiert.
Fehlende Energie bei Djokovic?
"Jeder hat es gemerkt. Ich weiß es nicht, wir haben bislang noch nicht miteinader gesprochen. Deshalb bin ich wegen des Matches so beunruhigt, ich kann nicht schlafen", sagte Ivanisevic über die möglichen Ursachen für Djokovics Körpersprache.
"Was passiert wäre, wenn er den vierten Satz gewonnen hätte, weiß man nicht. [...] Ich verstehe seine Körpersprache und die fehlende Energie aber immer noch nicht. Novak hatte zu viele Hochs und Tiefs, während Rafa beständig war und es absolut verdient hat, das Match zu gewinnen."
Eine Sache, die dem früheren Grand-Slam-Champion auf dem Herzen lag, war das Verhalten einiger Zuschauer vor dem Match zwischen Djokovic und Nadal. "Was ich nicht mag und was wirklich unfair ist, ist dass die Zuschauer Djokovic ausbuhen, wenn er den Court betritt. Er ist die Nummer eins der Welt und hat 20 Grand Slams gewonnen. Da gibt es keinen Grund so etwas zu tun", sagte Ivanisevic.
Bereits Ende Juni steht Wimbledon auf dem Programm, dort ist Djokovic für Ivanisevic der "größte Favorit, so wie Rafa hier".
Ivanisevic glaubt an Wimbledon-Triumpf von Djokovic
"Novak muss sich jetzt gut erholen und sich körperlich und mental auf Wimbledon vorbereiten. Ich bin mir sicher, dass er es schafft und ich denke, dass er Wimbledon gewinnen wird. Ich habe ein gutes Gefühl. Er muss sich nun auf Rasen konzentrieren."
"Auch wenn er weniger Zeit zur Erholung braucht als die Meisten, muss er es dennoch tun. Er hat harte Niederlagen in der Vergangenheit überstanden und ich bin mir komplett sicher, dass er bereit für Wimbledon sein wird", glaubt der Kroate.
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Quelle: Eurosport
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