Novak Djokovic gegen Rafael Nadal - und 80 Prozent der Fans? Goran Ivanisevic sieht kein Problem
Goran Ivanisevic hat im Vorfeld des French-Open-Krachers zwischen Novak Djokovic und Rafael Nadal mit bemerkenswerten Aussagen zur Verteilung der Fangunst aufhorchen lassen. Aufgrund seiner 13 Titel und der Erfahrungen der Vergangenheit dürfte die Mehrzahl der Zuschauer auf dem Court Philippe-Chatrier Nadal die Daumen drücken. Djokovic-Coach Ivanisevic deutet das aber als Vorteil für den Serben.
Roland-Garros : Feature Djokovic v Nadal
Quelle: Eurosport
"Ich bin froh, dass 80 Prozent der Zuschauer gegen Novak sein werden. Er hat somit einen Grund, sich zu ärgern und noch mehr zu kämpfen", betonte Goran Ivanisevic im Interview mit dem serbischen Portal "Sportklub.rs".
Es ist kein Geheimnis, dass Rafael Nadal und Roger Federer weltweit in der Gunst der Tennis-Anhänger vor Novak Djokovic liegen.
Aus dem Lager des Serben gab es daher immer wieder Kritik daran. Allerdings: Djokovic ist es über die Jahre hervorragend gelungen, diesen vermeintlichen Nachteil zu seinem Vorteil zu nutzen.
Der 35-Jährige dominierte die Szene lange Zeit und peilt in Roland-Garros seinen 21. Grand-Slam-Titel an, um mit Rekordhalter Nadal gleichzuziehen.
Ivanisevic: Djokovic perfekt vorbereitet
Brisanterweise stehen sich die beiden Superstars nun schon im Viertelfinale gegenüber (heute ab 21:00 Uhr im Liveticker bei Eurosport.de und im Free-TV bei Eurosport 1).
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Djokovic on challenges of being number one
Quelle: Eurosport
Es ist das Spiel der Spiele - und Ivanisevic, der 2001 Wimbledon gewann, sieht seinen Schützling perfekt vorbereitet.
"Natürlich glauben wir an den Sieg", so der Kroate. "Novak spielt gut, er ist auf dem Höhepunkt seiner Form, alles hat genau so gepasst, wie es nach Monte Carlo hätte sein sollen."
Nadal wankt gegen Auger-Aliassime
Nadal wiederum wankte nach drei blitzsauberen Auftritten im Achtelfinale gegen Félix Auger-Aliassime, ehe er sich in fünf Sätzen durchsetzte.
Dem Sandplatzkönig deshalb eine Schwäche zu unterstellen, verbietet sich allerdings von selbst. Djokovic müsse "bereit sein, 27 Sätze und 57 Stunden zu spielen", wenn er den 13-fachen Champion zu Fall bringen wolle. Gegen Nadal in Roland-Garros aufzuschlagen, sei so, "als würde man zu jemandem nach Hause ins Wohnzimmer kommen". Bedeutet: "Es sollte Respekt gezeigt werden - aber nicht zu viel."
Nichts anderes dürfte Djokovic vorhaben ...
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Nadal Oncourt Deutsch von E1
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