"Oh, das ist ein Rätsel, das du mir gerade gegeben hast", meinte der 35-Jährige zunächst.
Nach etwas Bedenkzeit ergänzte Djokovic: "Ich kann nur sagen, dass ich in diesem Moment jeden Schläger haben wollte, solange es ein Schläger war. Mein Vater hat ihn mir gekauft, als ich vier Jahre alt war. Die Farbe war mir egal. Ich hatte ihn den ganzen Tag in meinen Händen."
Auf einem Video, das zuletzt auf Twitter geteilt wurde, schlägt der junge Serbe damals überglücklich mit seinem neuen Schläger die ersten Bälle. Auf Rufe seiner Familie, er solle doch wieder ins Haus kommen, entgegnete Djokovic ganz lässig: "Ich spiele Tennis, lasst mich in Ruhe."
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Zur damaligen Zeit hatte die Familie Djokovic nicht viel Geld, wie Mutter Dijana einmal in einem Interview erzählte.
"Es tut weh, wenn man aufwacht und nicht genug hat, um das Nötigste für seine Kinder zu kaufen. Srdan lieh sich von einigen Leuten etwas, und er zahlte es ihnen zurück, indem er sich von anderen Leuten etwas lieh. Es gab viele Nächte, in denen wir überhaupt nicht schlafen konnten", so Djokovics Mutter.
Daher dürfte die Farbe beim Schläger-Kauf für den Vater des Weltranglistenersten wohl eine untergeordnete Rolle gespielt haben. Djokovic war es egal - der pinke Schläger sollte der Beginn einer der größten Tennis-Karrieren der Geschichte sein.
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