French Open - Ergebnisse Damen: Anastasia Pavlyuchenkova schreibt ihr Comeback-Märchen fort
Anastasia Pavlyuchenkova, aktuell nur die 333. in der Weltrangliste, hat bei den French Open 2023 ihr Comeback-Märchen fortgesetzt und das Viertelfinale erreicht. Die 31 Jahre alte Russin besiegte im Achtelfinale die Pegula-Bezwingerin Elise Mertens (Belgien/Nr. 28) 3:6, 7:6 (7:3), 6:3. Pavlyuchenkova hatte nach einer Knieverletzung lange pausieren müssen. Der Blick übers Damen-Feld am Sonntag.
Achtelfinale: Pavlyuchenkova mit nächstem Comeback - Highlights
Quelle: Eurosport
3:09 Stunden dauerte der Kampf zwischen Anastasia Pavlyuchenkova und Elise Mertens, ehe die Russin ihren insgesamt fünften Matchball zum Sieg nutzte.
Pavlyuchenkova, die 2021 in Roland-Garros im Finale gestanden hatte, lag schon 3:6, 1:3, 0-40 zurück, kämpft sich dann aber nochmal heran und gewann den zweiten Satz im Tiebreak.
Im dritten Durchgang führte sie dann bereits mit 5:1, ehe Mertens nochmal aufdrehte - aber zu spät. "Sie wollte es so unbedingt, dass sie sich selbst ein bisschen im Weg stand. Sie hat eine Riesenchance liegengelassen", analysierte Barbara Rittner bei Eurosport.
Die 27 Jahre alte Mertens stand bei Grand Slams seit 2018 bereits 16-mal im Achtelfinale, kam aber nur dreimal weiter (Australian Open 2018, US Open 2019 und 2020). In Roland-Garros war 2018, 2022 und 2023 in der Runde der letzten 16 Endstation.
Pavlyuchenkova wie Phönix aus der Asche
Pavlyuchenkova hatte zwischen Mai 2022 und Januar 2023 wegen einer Knieverletzung pausieren müssen. "Ich konnte weder sitzen noch stehen und fürchtete, meine Karriere sei vorbei", erzählte sie in Paris: "Ich war mir fast sicher, dass ich nicht mehr zurückkommen werde."
Ihr Comeback verlief zunächst auch eher schleppend: Ihre Matchbilanz vor den French Open lautete auf der WTA-Tour zuletzt 4:9. Zeitweise spielte sie sogar nur ITF-Turniere, verlor aber auch dort vorzeitig. In Rom hatte sie zuletzt gegen die Weltranglistenerste Iga Swiatek sogar die Höchststrafe 0:6, 0:6 kassiert.
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"Sowas schon mal gesehen?!" Totaler Blackout von Pavluchenkova
Quelle: Eurosport
Pavlyuchenkova biegt Rückstände um
Doch in Paris läuft es. Kurios: Schon in der zweiten und dritten Runde gegen ihre Landsfrauen Liudmila Samsonova (---/15) und Anastasia Potapova verlor die 31-Jährige jeweils den ersten Satz, drehte das Match dann aber noch herum.
"Das war eine ziemliche Achterbahnfahrt", sagte Rittner nach dem harten Ritt gegen die Belgierin nun: "Mertens war eineinhalb Sätze die klar bessere Spielerin, hat dann aber Angst vor dem Gewinnen bekommen. Dann ist auch noch eine kleine Rückenverletzung dazugekommen. Pavlyuchenkova hat mehr riskiert, ist voll auf die Bälle draufgegangen."
Rittner weiter: "Sie musste sich zurückkämpfen und ich finde es bemerkenswert, dass sie hier jetzt wieder im Viertelfinale steht."
Pavlyuchenkova springt in der Weltrangliste
Pavlyuchenkova, die seit 2007 bei Grand-Slam-Turnieren antritt, stand in Paris erst zweimal im Viertelfinale: 2011 war dort gegen die spätere Finalistin Francesca Schiavone (Italien) Endstation, 2021 verlor sie im Endspiel gegen Barbora Krejcíková.
Durch den Viertelfinaleinzug sollte Pavlyuchenkova in der Weltrangliste wieder in die Nähe der Top 100 rücken.
Gegnerin im Viertelfinale ist die Tschechin Karolína Muchová. Die 26 Jahre alte Weltranglisten-43., 2021 bei den Australian Open schon mal Halbfinalistin, bezwang die 20 Jahre alte russische Lucky Loserin Elina Avanesyan 6:4, 6:3.
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Achtelfinale: Muchova haut Lucky Loserin raus - Highlights
Quelle: Eurosport
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(mit SID)
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Der Held von Paris: Besenmann sorgt für Szenenapplaus
Quelle: Eurosport
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