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French Open: Favoriten, deutsche Teilnehmer, Übertragung - Fragen und Antworten zum zweiten Grand-Slam-Turnier
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Publiziert 26/05/2023 um 22:17 GMT+2 Uhr
Zwischen 28. Mai und 11. Juni 2023 findet mit den French Open das zweite Grand-Slam-Turnier des Jahres statt. Während die Tennis-Welt auf die Qualitäten des Titelverteidigers Rafael Nadal verzichten muss, macht sich Novak Djokovic Hoffnungen auf seinen 23. Major-Triumph. Alexander Zverev kehrt indes an einen schicksalhaften Ort zurück. Hier gibt es alle Fragen und Antworten zu den French Open.
La pista Philippe Chatrier acogerá el oro de París 2024
Fotocredit: Getty Images
Bei den French Open 2023 bietet sich den Athleten nicht nur die Chance auf Ruhm und Ehre in de Tennis-Welt. Vielmehr eröffnet sich - zumindest den Herren - auch die Gelegenheit, in die Fußstapfen des Sandplatzkönigs zu folgen.
Mit Rafael Nadal fehlt nämlich jene Lichtgestalt des Sports, die sich im Stade Roland Garros 14-mal den Titel sicherte und damit alleiniger Rekordsieger bei den French Open ist.
Doch wer vermag, diese große Lücke auszufüllen? Welche deutschen Spieler und Spielerinnen gehen in Paris an den Start?
Alle Fragen und Antworten zu den French Open 2023.
Was steht an?
Die 122. French Open in Paris, auch bekannt als Roland Garros. Das zweite Grand-Slam-Turnier des Jahres, das einzige auf Sand und die Chance auf insgesamt 49,6 Millionen Euro Preisgeld. Über 200 Spielerinnen und Spieler kämpfen vom 28. Mai bis 11. Juni in Frankreichs Hauptstadt um die Krone - unter ihnen Titelverteidigerin Iga Swiatek aus Polen.
Wer fehlt?
Kein Geringerer als der Titelverteidiger und Dominator der vergangenen zwei Jahrzehnte. Rafael Nadal, der Sandplatzkönig, der 14-malige Paris-Gewinner, der Grand-Slam-Rekordsieger, ist raus - erstmals seit 19 Jahren. Der Hüftbeuger macht nicht mit. In einer vielbeachteten Pressekonferenz verordnete sich der Spanier kürzlich selbst eine Pause, um dann 2024 auf große Abschiedstournee zu gehen.
Und sonst? Der extrovertierte Wimbledon-Finalist Nick Kyrgios aus Australien fehlt - laut Berater aufgrund der Folgen eines Raubüberfalls - ebenso wie der italienische Topspieler Matteo Berrettini (Bauchmuskelverletzung). Zudem muss auch der zweimalige Olympiasieger Sir Andy Murray passen. Und natürlich Angelique Kerber, die im Februar Tochter Liana zur Welt brachte und noch nicht wieder bereit ist.
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Rafael Nadal verpasst die French Open 2023
Fotocredit: Getty Images
Wer sind die Favoriten?
In Abwesenheit von "König Rafa" ist die Männerkonkurrenz offen wie selten, und es kommt zum Generationenduell: Der 36 Jahre alte Serbe Novak Djokovic, Sieger der Australian Open, will seinen 23. Grand-Slam-Titel und damit den alleinigen Rekord - sein wohl ärgster Konkurrent ist 16 Jahre jünger und hört auf den Namen Carlos Alcaraz. Der Spanier reist als US-Open-Sieger, Weltranglistenerster und - nach einer überragenden Sandplatzsaison - leicht favorisiert nach Paris.
Chancen rechnen sich auch Shootingstar Holger Rune aus Dänemark (20) und der russische Rom-Gewinner Daniil Medvedev (27) aus.
Bei den Frauen liegt die Favoritenrolle trotz leichter Verletzungssorgen bei Swiatek. Doch auch Australian-Open-Gewinnerin Aryna Sabalenka, die die Titelverteidigerin im Finale von Madrid bezwang, und Wimbledon-Siegerin Jelena Rybakina (Kasachstan) machen sich berechtigte Hoffnungen.
Und Alexander Zverev?
Der Olympiasieger kehrt zurück an den Ort des größten Dramas seiner Karriere. Vor einem Jahr stand er Nadal in bestechender Form im Halbfinale gegenüber - und verletzte sich schwer am Knöchel. Nach anschließend sieben Monaten Pause sucht der 26-Jährige nun händeringend nach seiner Top-Verfassung, die bisherige Sandplatzsaison macht wenig Mut.
Ganz anders sieht es bei Jan-Lennard Struff aus: Deutschlands neue Nummer eins (Weltrangliste Nr. 26) schrieb beim ATP-Masters in Madrid Geschichte, als er als Qualifikant ins Finale einzog und nur knapp an Alcaraz scheiterte. Laut Tennis-Legende Boris Becker kann der 33 Jahre alte Warsteiner auch in Paris "für Sensationen sorgen".
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Alexander Zverev
Fotocredit: Getty Images
Was machen die deutschen Frauen?
Tatjana Maria, Jule Niemeier und Co. hoffen in Paris auf einen Befreiungsschlag. Mit Ausnahme von Marias Sieg beim WTA-Turnier in Bogota im April und der Qualifikation des deutschen Teams für das Finalturnier im Billie-Jean-King-Cup verlief die Saison durchwachsen. Ein Halbfinaleinzug, wie der von Maria vergangenes Jahr in Wimbledon, wäre eine große Überraschung.
Wo sind die Matches zu sehen?
Eurosport berichtet gewohnt umfangreich aus Paris. Der TV-Sender zeigt das Highlight der Sandplatzsaison sowohl im linearen Fernsehen als auch auf verschiedenen Web-Kanälen und setzt dabei auf ein prominentes Expertenteam rund um Ex-Wimbledonsieger Becker. Unter anderem Bundestrainerin Barbara Rittner sowie die Ex-Profis Andrea Petkovic und Mischa Zverev werden die Partien kommentieren und analysieren.
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(SID)
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Haas zu Nadal: "Einer der größten Rekorde im Sport"
Quelle: Perform
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