French Open - Tennis in Zukunft ohne menschliche Schiedsrichter? John McEnroe prescht mit Idee voran
Seit nun mehr 17 Jahren findet das Hawk-Eye Anwendung im Tennis. Auf Grand-Slam-Ebene wird nur bei den French Open darauf verzichtet, da der Ball auf Sand einen sichtbaren Abdruck hinterlässt. In der Szene sorgt das Hawk-Eye jedoch für gemischte Gefühle. John McEnroe hat sich nun als Fan der modernen Technologien im Tennis geoutet und angeregt, künftig gar von menschlichen Referees abzukehren.
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Quelle: Eurosport
Schließlich verfüge der Tennissport laut McEnroe über die Ausrüstung und die Technologie, um "genaue" Entscheidungen ohne menschliches Eingreifen" zu treffen.
"Ich denke, dass Tennis eine der wenigen Sportarten ist, bei der man keine Schiedsrichter oder Linienrichter braucht", sagte der siebenmalige Grand-Slam-Champion gegenüber "Radio Times" und schob nach: "Wenn man diese Ausrüstung hat und sie genau ist, ist es dann nicht schön zu wissen, dass die richtige Entscheidung getroffen wird?"
Das elektronische Hawk-Eye-System wird auf der Tour seit der Saison 2006 eingesetzt. Von den vier Grand Slams wird lediglich bei den gegenwärtig stattfindenden French Open in Paris auf jene Technologie verzichtet, da der Ball auf Sand einen deutlich sichtbaren Abdruck hinterlässt. Im Gegensatz zu Turnieren auf Hartplatz oder Rasen.
Aufgrund des technologischen Fortschritts wurden bei großen Turnieren wie den US Open in den vergangenen Jahren menschliche Linienrichter gänzlich abgeschafft und durch das sogenannte "Electronic Line Calling Live" ersetzt.
Ab 2025 vertraut die ATP bei "Out"-Rufen völlig auf die Technik und macht Linienrichter/innen auf der Männer-Tour überflüssig.
McEnroe witzelt: Mit Hawk-Eye wäre ich langweiliger gewesen
McEnroe selbst, der während seiner Karriere dafür bekannt war, dass er auf dem Platz immer wieder mit den Unparteiischen oder seinen Gegnern aneinandergeriet, ist der Meinung, dass er noch erfolgreicher gewesen wäre, wäre das Hawk-Eye-System bereits zu seiner aktiven Zeit zum Einsatz gekommen. Allerdings hätte dies für ihn nicht nur Vorteile gebracht.
"Hätte ich es von Anfang an gehabt, wäre ich langweiliger gewesen, aber ich hätte mehr gewonnen", so der US-Amerikaner.
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