French Open - Novak Djokovic übt im Finale gegen Casper Ruud Kritik an Schiedsrichter Damien Dumusois
Novak Djokovic konfrontierte Stuhlschiedsrichter Damien Dumusois im Finale der French Open mit kurioser Kritik: Aus Sicht des Serben sagte der Franzose im ersten Satz den aktuellen Spielstand zu schnell nach Beendigung eines Spiels durch. Die Folge: Den Finalisten bleibt weniger Pause. "Warum hast du es so eilig? Lass und doch Platz nehmen und rufe dann den Spielstand aus", forderte Djokovic.
Djokovic kritisiert Schiedsrichter im Finale: "Warum so eilig?"
Quelle: Eurosport
"Wir spielen schon eine Stunde und zehn Minuten im ersten Satz. Wir sind im Best-of-five auf Sand", erklärte Novak Djokovic dem Schiedsrichter beim Stand von 5:6 aus seiner Sicht im ersten Satz.
Die Tatsache, dass Damien Dumusois nach Verkündung des Spielstands direkt auf seinen Knopf am Pult drücke, führe dazu, dass ihm und Ruud "nur noch zehn Sekunden" Pause zwischen Spielen bleibe.
Dumusois erklärte dem Rekord-Grand-Slam-Champion daraufhin, dass er bereits darauf achte - was Djokovic aber nicht glauben wollte.
"Wenn der Schiedsrichter auf den Knopf drückt, läuft Djokovic noch auf seine Bank zu und verliert dadurch zehn, fünfzehn Sekunden. Das spielt alles eine Rolle", erläuterte Eurosport-Experte Boris Becker.
Djokovic steckte den kleinen Disput weg, holte sich das Spiel zum 6:6 - und überrollte Ruud im anschließenden Tiebreak mit 7:1.
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Im Finale überlistet: Ruud cleverer am Netz als Djokovic
Quelle: Eurosport
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