Halbfinale: Alcaraz ringt Sinner in fünf Sätzen nieder - Highlights
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"Du musst einfach die Freude am Leiden finden. Das ist der Schlüssel, vor allem auf Sand, hier in Roland-Garros mit langen Ballwechseln, über vier Stunden, fünf Sätze", erklärte Carlos Alcaraz im On-Court-Interview.
Die Duelle mit Jannik Sinner seien "vielleicht die härtesten Matches, die ich in meiner noch kurzen Karriere gespielt habe - bei den US Open 2022 und jetzt hier", so der frischgebackene Finalist weiter.
Sinner erwischte indes einen Traumstart ins Halbfinale. Der 22-Jährige nahm Alcaraz die ersten beiden Aufschlagspiele ab und ging mit 4:0 in Führung.
"Sinner ist hellwach, er erkennt jede Situation. Alcaraz ist deutlich angeknockt durch diesen Auftritt von Jannik - und der macht quasi keinen Fehler", urteilte Eurosport-Expertin Barbara Rittner nach der furiosen Anfangsphase der Nummer zwei der Welt.
Alcaraz schlägt Sinner in fünf Sätzen - der dritte Matchball ist es!
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Alcaraz fand dagegen nur schleppend in die Partie. Der 21-Jährige holte zwar ein Break, verlor aber sein Aufschlagspiel ein weiteres Mal.
Die Folge: Satz eins ging nach 44 Minuten an Sinner.
Es war eine Demonstration bis zu diesem Zeitpunkt. Alcaraz reagierte darauf mit einer klaren Steigerung - wenn auch mit Verzögerung.
Becker über Sinners Krämpfe: "Das ist sehr selten"
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Der Wimbledon-Sieger geriet zu Beginn des zweiten Satzes erneut mit 0:2 ins Hintertreffen, ehe er sich fünf Spiele in Serie holte. Wenig später hatte Alcaraz den Satzausgleich in der Tasche.
Alcaraz mache "jetzt den frischeren Eindruck. Er spielt nicht sein bestes Tennis, aber er ist entschlossener und kämpferischer", befand Ex-Bundestrainerin Rittner.
Sinner angeschlagen zum Satzgewinn
Gleichzeitig bekam Sinner sichtlich körperliche Probleme. Der 22-Jährige lief nicht mehr rund, schien Krämpfe zu haben. Darüber hinaus ließ er den Physio kommen und sich unter anderem am rechten Schlagarm behandeln.
Erst mit Gewalt, dann mit Gefühl: Alcaraz überlistet Sinner
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Trotzdem lieferte der kommende Weltranglistenerste dem Spanier weiterhin einen harten Fight, mehr noch: Im sechsten Spiel des dritten Durchgangs durchbrach er das Aufschlagspiel seines Kontrahenten und ging mit 4:2 in Führung. Der Grundstein für die erneute Satzführung für den Italiener.
Alcaraz Breakt Sinner im perfekten Moment
Je länger die Begegnung andauerte, desto höher wurde das Niveau auf dem Centre Court. Beide Spieler begeisterten das Publikum mit sehenswerten Punkten. Im zehnten Spiel schlug Alcaraz schließlich - im perfekten Moment - zu.
"Zauberball!" Alcaraz breakt Sinner im fünften Satz
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Der 21-Jährige nutzte seinen einzigen Breakball im vierten Satz zum 6:4 und zwang Sinner damit in den Entscheidungsdurchgang.
Alcaraz zieht im fünften Satz davon
Das berühmte Momentum war nun aufseiten des Weltranglistendritten aus Spanien. "Er macht fast alles richtig in dieser Phase", lobte Rittner. Und Alcaraz machte Nägel mit Köpfen, nahm Sinner das Service zum 2:0 ab und zog auf 4:1 davon.
Sinner versuchte alles, um noch einmal einen Fuß in die Tür zu bekommen. Vergeblich, denn Alcaraz blieb beim Service stabil und gestand seinem Gegner keinen Breakball mehr zu.
Weltklasse-Lob ebnet Alcaraz den Weg in Satz fünf
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Nach 4:09 Stunden war es dann soweit: Alcaraz nutzte seinen dritten Matchball und löste das Ticket fürs Endspiel in Roland-Garros.
Damit ist er der jüngste Spieler der Tennis-Geschichte, der auf allen drei Belägen ein Grand-Slam-Finale erreicht hat.
Tennis : Roland-Garros 2024 : Top 5 Carlos Alcaraz in his semi-final
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Alcaraz: "Aus Match gegen Djokovic gelernt"
"Ich habe gesehen, dass er kleinere Probleme hatte. Ich hatte auch Krämpfe. Wir mussten beide kämpfen. Ich habe aus dem vergangenen Jahr und dem Match gegen Djokovic gelernt. Ich weiß, dass man in solchen Momenten ruhig bleiben und einfach weitermachen muss", ließ Alcaraz das Halbfinale gegen Sinner revue passieren.
Alcaraz nach Sieg über Sinner: "Du musst die Freude am Leiden finden"
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Die Begegnung sei "ein bisschen seltsam im ersten Satz" gewesen, "aber im vierten, fünften war es ein tolles Match mit tollen Punkten, großartigem Tennis. Ich bin sehr happy darüber, wie ich gespielt habe, geduldig", führte der Spanier aus.
Becker: "Sinner auf Sand noch nie besser als ..."
"Es war auffällig, dass beide Spieler sehr unter Druck standen. Deshalb diese körperlichen Probleme schon im dritten Satz, da waren mal knapp zwei Stunden gespielt", analysierte Eurosport-Experte Boris Becker das Match. "Beide sind fit wie Turnschuhe und dass der Schlagarm verkrampft, ist sehr selten."
Alcaraz' starke Fünfsatzbilanz: "Er sah am Ende frischer aus"
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Auf der anderen Seite er "Sinner auf Sand noch nie besser gesehen als in den ersten eineinhalb Sätzen. Satz und Break vorne, weil er unglaublich viel Druck gemacht hat mit seinen Schlägen und das geht natürlich auf den Arm", so die Tennis-Legende.
"Ganz weiches Händchen!" Alcaraz glänzt am Netz
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Weltklasse-Lob ebnet Alcaraz den Weg in Satz fünf
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