French Open: Alexander Zverev überzeugt bei kniffliger Aufgabe gegen Flavio Cobolli und sichert Ticket für Achtelfinale

Alexander Zverev hat bei den French Open eine knifflige Aufgabe gemeistert. Der Hamburger bezwang in der 3. Runde Flavio Cobolli auf dem Court Philippe-Chatrier 6:2, 7:6 (7:4), 6:1 und hält damit Kurs auf den ersten Grand-Slam-Titel der Karriere. Im Achtelfinale am Montag steht Zverev nun Tallon Griekspoor gegenüber. Der Niederländer warf US-Profi Ethan Quinn in fünf Sätzen aus dem Turnier.

3. Runde: Zverev nimmt Cobolli aus dem Turnier - Highlights

Quelle: Eurosport

"Der erste Satz war fast fehlerfrei, ich habe super gespielt. Dann wurde es mir sehr schnell heiß. Ich bin froh, dass ich im zweiten Satz gefightet und ihn auch gewonnen habe - er hatte ja sehr viele Chancen, aber ich habe mich immer wieder zurückgekämpft", erklärte Alexander Zverev im Eurosport-Interview.
Er habe gewusst, "dass Cobolli in der Form seines Lebens ist, sein bestes Tennis spielt. Ich habe mich voll auf die Partie fokussiert und vom ersten Punkt an super gespielt. Das hat mir sehr geholfen."
Zverev, der Cobolli nur aus Trainingseinheiten kannte und noch nie auf den Italiener getroffen war, begann dominant.
Der 28-Jährige diktierte das Geschehen, setzte die Rückhand hervorragend ein und führte schnell per Doppel-Break mit 4:1.
"Sascha hat stark angefangen, hat einen guten Touch. Er ist bislang der dominierende Spieler", lobte Eurosport-Experte Boris Becker den überzeugenden Start des Weltranglistendritten.
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Zverev exklusiv zum Achtelfinaleinzug: "Vom ersten Punkt an ..."

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Cobolli, mit den Sandplatz-Titeln von Bukarest und Hamburg in dieser Saison hoch dekoriert in die French Open gegangen, fand kein Mittel, um seinerseits Druck aufzubauen.

Becker: "Cobolli weiß noch nicht, wie er punkten soll"

Zverev sicherte sich infolgedessen den ersten Satz, überzeugte mit einer Punktquote von 72 Prozent über den ersten Aufschlag und 100 über den zweiten.
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In Volleyball-Manier: Zverev kratzt Cobollis Lob aus der Luft

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"Er weiß noch nicht, wie er hier spielen soll, um zu punkten", so Becker. "Bis jetzt kann ich noch nicht erkennen, dass er eine Chance hat."

Zverev bleibt cool im Tiebreak

Das sollte sich ändern. Die Nummer 26 des ATP-Rankings schaffte erstmals ein Break, ging mit 2:0 in Führung. Lange hielt die Freude im Team des Italieners nicht, denn Zverev antwortete umgehend mit dem Re-Break.
Der Satz verlief deutlich enger als der erste, Cobolli bot dem Olympiasieger von 2021 nun Paroli - und erzwang einen Tiebreak. Den sicherte sich Zverev mit 7:4.
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Becker analysiert Zverevs Achtelfinaleinzug: "So nicht erwartet"

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Die Vorentscheidung auf dem Centre Court fiel im vierten Spiel des vierten Durchgangs: Zverev durchbrach das Aufschlagspiel des Herausforderers zum 3:1 und ließ dank seines starken Aufschlags nichts mehr anbrennen.
Nach einer Spielzeit von 2:30 Stunden machte der Favorit mit dem vierten Matchball den Einzug in die Runde der letzten 16 klar. Es ist das achte Mal in Folge, dass Zverev in Roland-Garros im Achtelfinale steht.
"Sascha hat mich hier wieder mal überzeugt. Natürlich war der zweite Satz nicht optimal, aber der Gegner war auch stark. Insgesamt ein glatter Sieg. Das hätte ich so vor dem Match nicht erwartet", befand Tennis-Legende Becker bei Eurosport.
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Traum-Slice: Cobolli beendet 19-Schläge-Rally mit Stil

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