Jannik Sinner hat an Niederlage gegen Carlos Alcaraz bei French Open zu knabbern: "Wird nicht aufhören, das weiß ich"

Nach den turbulenten Tagen in Paris und der dramatischen Niederlage im Finale der French Open hat Jannik Sinner mit Freunden und Familie Kraft in seiner Heimat Südtirol geschöpft. Die Niederlage von Roland-Garros, als er im Endspiel drei Matchbälle gegen Carlos Alcaraz vergab, hat er nach eigener Aussage nicht ganz verarbeitet. "Ich hatte schon einige schlaflose Nächte", gestand Sinner.

Sinner über Final-Drama: "Denke noch immer an diese paar Punkte"

Quelle: SNTV

"Das steckt man nicht ganz so einfach weg", sagte der 24-Jährige im Gespräch mit "Tennis TV" mit Blick auf die bittere Niederlage, "aber es ist dann auch mit jedem Tag, der verging, besser geworden." Das Endspiel der French Open verlor Sinner nach 2:0-Satzführung noch.
Es sei "sicherlich eine schwere Niederlage", räumte der Weltranglistenerste ein: "Ich denke immer noch an diese paar Punkte, und das wird nicht aufhören, das weiß ich." Das kommende Turnier in Halle könne dem dreimaligen Grand-Slam-Champion jedoch helfen.
Sinner sah in der Niederlage aber auch Gutes. "Es gibt auch eine positive Seite: Ich habe noch nie solches Tennis gespielt. Ich habe in Rom das Finale erreicht, in Paris bei einem Grand-Slam-Turnier ebenso", sagte der Südtiroler.
"Das war wunderbar. Und das Niveau, auf dem Carlos und ich gespielt haben, war extrem hoch. Ich war also froh, ein Teil davon gewesen zu sein", betonte der French-Open-Finalist.

Sinner geht in Halle auf Mission Titelverteidigung

Seither ließ er es locker angehen. "Es war ganz entspannt, wir haben auch mal schön zusammen gegrillt. Vom Tennis habe ich nicht viel mitbekommen", sagte er.
Beim Rasenturnier in Halle (das Auftaktmatch gegen Yannick Hanfmann läuft ab ca. 15:30 Uhr live im Free-TV bei Eurosport 1) erwartet den Weltranglistenersten nun eine beschauliche Umgebung - und die genießt er auf seinem Weg nach Wimbledon (ab 30. Juni). "Es ist einfach weniger Stress hier drumherum. Man schläft auf der Turnieranlage, hat ganz kurze Wege. Man atmet ein bisschen durch zwischen der Hektik in diesem Saisonabschnitt, wo ja zwei Grand Slams stattfinden", sagte er.
In Ostwestfalen schlägt Sinner als Titelverteidiger auf. "Es ist immer eine komplizierte Phase in der Saison. Die ersten Rasenspiele sind schwierig, da muss man sehr konzentriert sein, sich gut bewegen", sagte Sinner: "Für mich ist wichtig, intelligent aufzuschlagen. Aber ich habe mir gerade im letzten Jahr bewiesen, dass ich ein guter Rasenspieler sein kann."
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Alcaraz nach Paris-Triumph: "Stehe immer noch unter Schock"

Quelle: SNTV


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