French Open: Novak Djokovic ärgert sich über Dach am Court Philippe-Chatrier - Diskussion über verzögertes Schließen

Novak Djokovic hat bei den French Open 2025 die zweite Runde erreicht. Ohne Nebengeräusche ging sein Sieg über den US-Amerikaner Mackenzie McDonald (6:3, 6:3, 6:3) jedoch nicht über die Bühne. Aufgrund starken Windes und einsetzenden Regens forderte Djokovic, dass das Dach über dem Court Philippe-Chatrier geschlossen werden soll. Seine Bitte wurde jedoch erst nach langem Hin und Her umgesetzt.

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Quelle: Eurosport

Im ersten Satz verschlechterten sich die Wetterbedingungen erheblich, weshalb der serbische Superstar bei Schiedsrichter und Oberschiedsrichter vorstellig wurde - und zwar mehrmals.
"Ich habe nur gefragt, ob und wann sie eine Entscheidung treffen wollen, das Dach zu schließen - und wie lange wir noch spielen müssen", gab Djokovic auf der anschließenden Pressekonferenz einen Einblick in den Anfang der Auseinandersetzung.
Laut dem 24-maligen Grand-Slam-Sieger habe es auf dem Court "wirklich stark geregnet. Der Regen hat auch den Platz beeinflusst. Der Boden war feucht, es gab viele schlechte Absprünge", monierte er.
Zunächst wurden die beiden Kontrahenten angewiesen, das Spiel fortzusetzen. Die Supervisoren hatten entschieden, das Dach offenzulassen.
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Djokovic: "Es war ziemlich verwirrend"

Abfertigen ließ sich Djokovic damit nicht, vielmehr hakte der dreimalige French-Open-Champion nach.
Das Dach müsste ohnehin irgendwann geschlossen werden - warum also nicht jetzt? "Was macht es dann für einen Unterschied, ob man es jetzt schließt oder in 15 Minuten oder wann auch immer?", meinte der Serbe.
Nach dessen Break zum zwischenzeitlichen 3:2 machte sich schließlich auch McDonald bemerkbar. Doch auch dieses Mal wurden die beiden Spieler vertröstet: "Lasst uns noch ein Spiel warten."
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Quelle: Eurosport

Ein Umstand, der Djokovic ratlos zurückließ. "Es war ziemlich verwirrend, denn laut Radar sah es wohl so aus, als würde der Regen bald aufhören – aber es sah überhaupt nicht danach aus", führte er an.
"Irgendwann sagte der Supervisor zu mir: 'Aber sie spielen ja auf allen Außenplätzen unter denselben Bedingungen'", erinnerte sich Djokovic. "Meine Antwort war: Ja, aber wir sind auf einem Platz mit Dach. Wozu habt ihr dann ein Dach? Was soll das? Verstehst du, was ich meine?"
Letzten Endes lenkten die Verantwortlichen ein, das Spiel konnte unter besseren Bedingungen fortgesetzt werden. "Ich denke, es war für alle besser so – für die Spieler, aber auch fürs Publikum", so Djokovic.
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