French Open 2026: Alexander Blockx erwägt rechtliche Schritte nach Trainingsunfall - Deutliche Kritik wegen Courts

Alexander Blockx musste sein Zweitrunden-Match gegen Alex de Minaur kurzfristig absagen und erwägt nun offenbar rechtliche Schritte gegen die Organisatoren von Roland-Garros. Der Belgier hatte sich die Verletzung nicht im Match, sondern während einer Trainingseinheit zugezogen. Beim Einschlagen mit João Fonseca auf einer Trainingsanlage des Jean-Bouin-Clubs knickte der Weltranglisten-37. um.

Alexander Blockx erwägt offenbar rechtliche Schritte gegen die French Open

Fotocredit: Getty Images

Dabei verletzte sich Blockx auch am Knöchel. Laut seinem Team soll Blockx über Abdeckungen am hinteren Teil des Courts gestolpert sein.
"Ich habe leider ein Knacken im Knöchel gehört, als ich mich verdrehte", erklärte der 21-Jährige in den sozialen Netzwerken.
"Deshalb musste ich vor dem morgigen Spiel, auf das ich mich sehr gefreut hatte, forfait geben." Blockx sprach von "viel Frust", betonte aber zugleich: "Wir gehen weiter."
Besonders brisant: Trainer Ruben Bemelmans stellte öffentlich infrage, warum sich die Court-Abdeckungen überhaupt an dieser Stelle befanden. Gegenüber "The Athletic" erklärte der frühere Profi, dass sein Team über Schadenersatzforderungen nachdenke.

Blockx-Trainer deutlich: "Sollte dort gar nicht liegen"

"Es gibt dort keine Warnschilder", sagte Bemelmans. Zudem seien die Trainingsplätze "sehr schmal", wodurch die Gefahr zusätzlich steige. "In meinen Augen sollte das dort entweder gar nicht liegen oder es müsste eine andere Lösung geben."
Der Coach verwies außerdem auf die Entwicklung des modernen Tennis. Spieler würden heutzutage deutlich weiter hinter der Grundlinie returnieren und bräuchten deshalb mehr Platz auf den Trainingscourts.
"Früher konntest du direkt auf der Grundlinie stehen und den Ball attackieren. Heute ist das Spiel viel physischer geworden. Man verteidigt weiter hinten und arbeitet sich dann wieder nach vorne", erklärte Bemelmans.
Für Blockx ist die Verletzung besonders bitter. Der Belgier hatte in den vergangenen Wochen den bislang stärksten Lauf seiner Karriere hingelegt. Beim Masters in Madrid schlug er gleich drei Top-20-Spieler und erreichte erstmals ein Halbfinale auf Masters-Ebene, ehe er gegen Alexander Zverev ausschied. Auch in Rom spielte er sich bis in die dritte Runde vor - erneut war gegen Zverev Endstation.
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McEnroe und Wilander: Zverev muss mutiger spielen

Quelle: Eurosport


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