French Open 2026: Alexander Zverev erklärt Niederlagen-Serie gegen Jannik Sinner - "Waren klare Matches, aber ..."

Jannik Sinner gilt nach sechs Masters-Titeln in Serie auch bei den French Open 2026 als der große Favorit. Zu seinen größten Herausforderern zählt Alexander Zverev, der im direkten Duell mit dem Italiener jedoch zuletzt neun Mal in Folge den Kürzeren zog. Auf die Frage, ob und vor allem wie Sinner aktuell zu schlagen sei, hatte Zverev eine überraschend klare Antwort parat.

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Quelle: Eurosport

29 Siege in Folge: Seit seiner Viertelfinal-Niederlage in Doha Mitte Februar hat sich Jannik Sinner geradezu in einen Rausch gespielt. Die komplette ATP-Tour rätselt seither, wie dem Weltranglistenersten in der aktuellen Form beizukommen ist.
Auch Alexander Zverev wurde auf der Pressekonferenz im Vorfeld der French Open (ab Sonntag live auf Eurosport und HBO Max) mit dieser Frage konfrontiert.
Seine Antwort? "Besser spielen, das wäre hilfreich", sagte der an Position zwei gesetzte Deutsche mit einem Lächeln. Im direkten Vergleich führt Sinner deutlich 10:4. Die letzten neun Duelle mit Zverev gewann der 24-jährige Italiener allesamt, teilweise sehr deutlich. So wie vor knapp drei Wochen im Finale von Madrid, als Zverev beim 1:6, 2:6 gerade einmal drei Spiele machte.
Den Schlüssel, um den Sinner-Fluch in Zukunft zu brechen, sieht der 29-Jährige in der eigenen Leistung. "Das waren klare Matches, aber die waren auch sehr klar, weil ich schlecht gespielt habe", sagte Zverev zu den beiden jüngsten Niederlagen in Madrid und im Halbfinale von Monte-Carlo. Zudem plagte sich der Deutsche seit Ende April wieder mit hartnäckigen Rückenschmerzen herum.

Zverev will sich auf sich selbst konzentrieren

Seine bislang beste Leistung gegen Sinner im Jahr 2026 zeigte Zverev Ende März in Miami, als er dem Italiener beim 6:3, 7:6 (7:4) im Halbfinale alles abverlangte.
"Ich fand, dass wir dort ein sehr gutes Match gespielt haben", sagte Zverev: "Das Ziel sollte sein, das eigene Potenzial zu zeigen. Wenn der Gegner besser ist, dann ist er besser. Aber du solltest dich an erster Stelle auf dich selbst konzentrieren."
In Paris könnte Zverev aufgrund der verletzungsbedingten Abwesenheit des Weltranglistenzweiten Carlos Alcaraz frühestens im Finale auf Sinner treffen - und dort endlich die schwarze Serie beenden.
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Quelle: Eurosport


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