French Open - Alexander Zverev nimmt Experte Sam Querrey auf's Korn: "Du hast gesagt, dass ich nie gewinnen werde"

Alexander Zverev hat kurz nach seinem Triumph bei den French Open einen Experten mit einem Augenzwinkern aufs Korn genommen. Ex-Tennisspieler Sam Querrey interviewte den Roland-Garros-Champion bei "TNT Sports": "Sam hier, stark gemacht, Glückwunsch", begrüßte ihn der US-Amerikaner. "Welcher Sam?", entgegnete Zverev: "Ich bin froh über den Titel. Denn du hast gesagt, dass ich ihn nie holen werde."

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Der 29-Jährige legte noch auf dem Court Philippe-Chatrier nach seinem 6:1, 4:6, 6:4, 6:7 (5:7), 6:1-Sieg gegen Flavio Cobolli frech nach: "Warum bist du bei diesem Sender, wer hat dich eingestellt? Warum bist du hier? Ihr habt all diese Champions und dann noch Sam Querrey."
Das brachte die gesamte US-amerikanische Runde aus den Ex-Profis Jim Courier (vier Major-Titel), Sloane Stephens (ein Major-Titel) und John Isner (kein Major-Titel, Karrierehoch als Nummer 8 der Welt) zum Lachen.
Zverev führte erklärend zu Querrey, der nie einen Grand-Slam-Titel holte und maximal Rang elf der Weltrangliste erreichte, aus: "Für alle die es nicht wissen, wir haben eine Hassliebe. Ich liebe das eigentlich. Ich liebe es, dir das Leben schwer zu machen."
Am Ende des Interviews sagte der Hamburger dann noch versöhnlich: "Sam, ich liebe dich immer noch, keine Sorge. Es ist einfacher dich zu lieben, wenn ich diese Trophäe hier halte."

Zverev: "Habe heute dank der Krämpfe gewonnen"

Querrey hatte 2024 aufgrund des aus seiner Sicht schwachen zweiten Aufschlags Zverevs erklärt: "So wird er auf Dauer nicht mehrere Grand Slams gewinnen. Er könnte einen gewinnen, man weiß nie, aber auf Dauer wird das nicht klappen." Im Januar 2025 hatte er dafür richtig eingeschätzt, dass Zverevs beste Chance auf einen Major bei den French Open sei.
Zverev selbst hatte einst noch gegen den heute 38-jährigen "TNT"-Experten gespielt. Zwischen 2017 und 2021 trafen die beiden dreimal aufeinander - dreimal gewann Zverev, jeweils ohne Satzverlust.
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Der 29-Jährige äußerte sich auch noch sportlich zu seinem lang ersehnten Major-Titel - und nannte einen kuriosen Grund als Schlüssel zum Erfolg.
"Es hat mir mental praktisch geholfen, dass ich Krämpfe hatte. Ich hatte sie wegen der mentalen Anstrengung, nicht wegen der Physis. Ich hatte seit zehn Jahren oder so keine Krämpfe mehr", erklärte der Olympiasieger: "Ich war sehr nervös - bis ich die Krämpfe hatte, das hat mir geholfen. ich glaube, dass ich im fünften Satz besser gespielt habe als zuvor. Ich glaube sogar, dass ich heute dank der Krämpfe gewonnen habe."
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