Pressestimmen zu Zverevs Finaleinzug bei den French Open: "Wie ein Bergsteiger auf einem 8000er"
Publiziert 05/06/2026 um 18:39 GMT+2 Uhr
Alexander Zverev zieht zum zweiten Mal nach 2024 ins Endspiel der French Open ein. Nach dem Viersatzsieg im Halbfinale gegen Jakub Mensik träumt der Deutsche vom ersten Grand-Slam-Titel. "Wie ein Bergsteiger auf dem 8000er kann er den Gipfel schon sehen", schreibt die "FAZ". Die "Gazzetta dello Sport" beeindruckt indes eine Statistik. Die Pressestimmen zum Halbfinale in Roland-Garros.
Halbfinale: Zverev knackt Mensik und bucht Finale - Highlights
Quelle: Eurosport
Der 29-Jährige schaltete im Halbfinale den neun Jahre jüngeren Tschechen Jakub Mensik 7:5, 6:2, 3:6, 6:3 aus und zog damit zum vierten Mal insgesamt in ein Major-Finale ein.
Einen Grand-Slam-Titel gewann der Deutsche jedoch noch nie; das ist nun das große Ziel am Sonntag.
Im Finale trifft der gebürtige Hamburger dann um 15:00 Uhr (live im TV bei Eurosport, im Stream bei HBO Max und im Liveticker bei Eurosport.de) auf einen Italiener: Matteo Arnaldi und Flavio Cobolli treffen im zweiten Halbfinale am Freitag ab 19:00 Uhr (ebenso live im TV, im Stream und im Liveticker) aufeinander.
Die Pressestimmen zu Zverevs Finaleinzug.
Deutschland
Kicker: "Gegen den stark aufspielenden Youngster Jakub Mensik wackelt die deutsche Nummer 1 nur kurz und hat in Paris nun seinen ersten Grand-Slam-Titel vor Augen."
Sport Bild: "Noch ein Schritt bis zum ganz großen Tennis-Traum! Alexander Zverev greift nach seinem ersten Grand-Slam-Titel."
Spiegel: "Im dritten Satz zeigte Jakub Mensik sein Talent, wirklich geprüft wurde Alexander Zverev vom jungen Tschechen aber nur selten. Im Finale greift Zverev nun nach seinem ersten Grand-Slam-Titel."
FAZ: "Wie ein Bergsteiger auf dem 8000er kann er den Gipfel schon sehen."
Frankreich
L'Équipe: "Zverev geht seinen Weg. Er kann immer noch an seinen Traum glauben. Mit seiner Erfahrung und Konstanz kontrollierte er das Match über weite Strecken und ließ nach dem zwischenzeitlichen Satzverlust keine Zweifel mehr aufkommen."
Eurosport Frankreich: "Der Heilige Gral rückt näher. Nach den verlorenen Grand-Slam-Finals gegen Dominic Thiem bei den US Open 2020, gegen Carlos Alcaraz in Roland-Garros 2024 und gegen Jannik Sinner bei den Australian Open 2025 bietet sich Zverev nun möglicherweise die beste Gelegenheit seiner Karriere, endlich seinen ersten Major-Titel zu gewinnen."
Italien
Gazzetta dello Sport: "Nachdem Zverev im ersten Satz drei Breakbälle zum möglichen 4:4 abgewehrt hatte, gewann er neun der folgenden zwölf Spiele. Auch den zwischenzeitlichen Aufschwung von Mensik, der einen hochklassigen dritten Satz spielte, konnte er wegstecken. Bemerkenswert ist zudem seine Bilanz bei Roland-Garros seit 2018: Gegen Spieler außerhalb der Top 10 gewann er 40 von 41 Matches."
Eurosport Italia: "Das lange verfolgte Ziel ist nur noch einen Sieg entfernt. Er wird erstmals in einem Major-Finale als Favorit antreten. Erst im dritten Durchgang geriet er kurzzeitig ins Wanken. Doch genau in einer solchen Situation, in der Zverev in früheren Jahren gelegentlich die Kontrolle verlor, blieb er stabil. Bei diesen French Open wirkt Zverev gefestigter als je zuvor. Er spielt kontrolliert, akzeptiert den Druck und erfüllt bislang alle Erwartungen."
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Zverev analysiert Satzverlust: "Vielleicht bisschen zu aggressiv"
Quelle: Eurosport
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