French Open 2026: Zverev untermauert Titelanspruch in Paris mit Sieg gegen Halys in 3. Runde - Becker: "Gut gelöst"
Alexander Zverev hat nach dem überraschenden Aus von Jannik Sinner und Novak Djokovic seine Rolle als Favorit bei den French Open 2026 untermauert. Der Hamburger musste in der 3. Runde gegen den Franzosen Quentin Halys zwar den ersten Satzverlust hinnehmen, gewann aber 6:4, 6:3, 5:7, 6:2. Im Achtelfinale ist Zverev am Sonntag gegen den Qualifikanten Jesper de Jong (Niederlande) klar favorisiert.
3. Runde: Zverev untermauert gegen Halys Titelanspruch - Highlights
Quelle: Eurosport
"In der 3. Runde erwartet man eigentlich ein schwierigeres Match, aber Sascha hat das auch gut gelöst", lobte Eurosport-Experte Boris Becker den dritten Auftritt von Alexander Zverev bei diesen French Open.
Damit unterstrich der Olympiasieger von 2021 seine Titelambitionen, die durch die überraschenden Niederlagen von Jannik Sinner in Runde zwei und Novak Djokovic in Runde drei befeuert wurden. Zverev selbst blendet die Ergebnisse der anderen Topspieler aus.
Er treffe mit Qualifikant de Jong im Achtelfinale auf "einen sehr starken Spieler, der hier schon sechs Matches gewonnen hat. Das ist mein Fokus", betonte Zverev bei Eurosport.
Gegen Quentin Halys wurde der 29-Jährige seiner Favoritenrolle vollauf gerecht, dominierte das Geschehen bis in den dritten Satz hinein. Dass es kein Durchmarsch wurde, lag am Kampfgeist von Halys.
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Zverev exklusiv über Favoritenrolle: "Fokus liegt auf de Jong"
Quelle: Eurosport
Der Franzose schaffte im dritten Durchgang das Re-Break zum 2:2 und knöpfte Zverev später auch das Aufschlagspiel zum 6:5 ab. So erzwang Halys schließlich einen vierten Durchgang.
Becker: "Halys nicht im Rausch, aber ..."
"Halys spielt jetzt sein bestes Tennis. Er ist nicht im Rausch, aber emotional dabei - und er sieht die Chance, das Match zu verlängern, härter und schwerer zu machen für Zverev", zog Becker ein leicht besorgtes Zwischenfazit.
- Das Match-Protokoll: So lief Zverev gegen Halys
Der Weltranglistendritte aus Hamburg müsse "aufpassen, dass die Partie nicht noch in einen fünften Satz geht".
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Becker analysiert Zverev-Match: "Passive Spielweise kostet Satz"
Quelle: Eurosport
Das sah Zverev offenbar genauso. Der 29-Jährige zog zügig auf 3:0 davon. "Die Körpersprache bei Sascha gefällt mir wieder besser. Halys scheint dagegen körperlich zu kämpfen", befand Becker.
Zverev gab seinen Vorsprung nicht mehr aus der Hand und verwandelte um 00:49 Uhr nach 3:07 Stunden Spielzeit seinen dritten Matchball.
"Er ist einer, der einem wenig Rhythmus gibt. Im dritten Satz hat er alles getroffen. Ich bin froh, dass ich in vier Sätzen gewonnen habe", erklärte Zverev nach der Begegnung bei Eurosport erleichtert. Er sei zufrieden damit, "dass ich es um 1 Uhr und nicht um 3 Uhr nachts beendet habe". Und: "Auch wenn ich heute einen kleinen Durchhänger hatte, fühle ich mich generell sehr gut."
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Blackout von Halys beim Satzball! Zverev komfortabel in Führung
Quelle: Eurosport
Courier begeistert von Zverev: "Fantastisches Tennis"
In den ersten beiden Durchgängen habe Deutschlands Nummer eins "fantastisches Tennis" gespielt, zeigte sich der zweimalige French-Open-Sieger Jim Courier begeistert von Zverevs Level.
"Er hat extrem hart geschlagen, stark aufgeschlagen und die Vorhand mit viel Druck gespielt. Das ist ein entscheidender Indikator: Wenn seine Vorhand etwas harmloser wird, ist das meist der Moment, in dem er beginnt, den Druck zu spüren - vor allem, wenn er anfängt, um die Vorhand herumzulaufen, um Rückhände zu spielen. Für mich ist das der Schlüssel - dieser Schlag und die Geschwindigkeit dahinter", führte der Eurosport-Experte aus.
Aus Sicht von Tennis-Ikone Mats Wilander lag "noch nie zuvor so viel Druck" Zverevs Schultern wie in der aktuellen Situation.
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Halys packt Weltklasse-Vorhand aus - Zverev kassiert Break
Quelle: Eurosport
Experte Wilander: "Zverev setzt sich selbst enorm unter Druck"
"Natürlich setzt er sich selbst enorm unter Druck, weil er endlich seinen ersten Grand-Slam-Titel gewinnen will. Aber inzwischen kommt der Druck auch von außen - von uns allen. Jeder glaubt, dass er diesen Titel wahrscheinlich nie gewinnen wird, wenn es ihm diesmal nicht gelingt", so der Schwede.
Er sei allerdings "überzeugt, dass er einen Grand Slam gewinnt. Zverev ist ein zu guter Spieler, als dass es nicht passieren sollte".
Zverev ist der letzte verbliebene Top-5-Spieler im Turnier. Unmittelbar vor dem dritten Auftritt des Weltranglistendritten hatte sich in Grand-Slam-Rekordchampion Novak Djokovic der nächste prominente Titelaspirant verabschiedet. Der Serbe unterlag dem furios aufspielenden brasilianischen Toptalent João Fonseca in einem Fünfsatz-Krimi. Tags zuvor war schon Jannik Sinner, die Nummer eins der Welt, sensationell am Argentinier Juan Manuel Cerúndolo gescheitert.
Für Zverev lebt dagegen bei der 41. Grand-Slam-Teilnahme weiter der Traum vom ersten Titel - vielleicht mehr denn je.
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(mit SID)
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Mies analysiert Djokovic-Hammer: "Fonseca hat es extrem gut gemacht"
Quelle: Eurosport
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