French Open 2026: Novak Djokovic lässt Zukunft nach Aus gegen João Fonseca offen - Boris Becker sieht große Chance

Novak Djokovic hat nach dem dramatischen Aus bei den French Open seine Zukunft im Hinblick auf den Sandplatzklassiker offen gelassen. "Ich weiß es nicht", lautete auf der Pressekonferenz in Paris die kurze Antwort auf die Frage, ob man ihn noch einmal in Roland-Garros spielen sehen werde. Geht es nach Eurosport-Experte Boris Becker, hat Djokovic noch einen Grand-Slam-Titel im Tank: in Wimbledon.

Djokovic nach Fünfsatz-Aus: "Best-of-three wäre schön gewesen"

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Aufs Glatteis ließ sich Medienprofi Novak Djokovic nicht führen. Nachdem der 39-Jährige nicht verraten wollte, ob es seine letzten French Open waren, hakte die Presse nach: Ob es denn für ihn okay wäre, wenn er gegen einen Spieler wie João Fonseca sein letztes Match in Paris bestritten hätte? Die Antwort war exakt dieselbe: "Ich weiß es nicht."
Die Zurückhaltung des Rekord-Grand-Slam-Champions ist nachvollziehbar. Kurz nach einer Niederlage über fünf Sätze und fast ebenso viele Stunden (6:4, 6:4, 3:6, 5:7, 5:7 in 4:53 Std.) ist es naturgemäß schwer, Entscheidungen dieser Tragweit zu fällen.
In Anbetracht der Tatsache, dass Djokovic vor den French Open genau ein Match auf Sand als Vorbereitung bestritten hatte (Niederlage gegen Dino Prizmic beim ATP Masters in Rom), war die Leistung des derzeit ältesten Spielers in den Top 100 des Rankings bewundernswert.
Das sah auch sein ehemaliger Trainer Boris Becker so. "Eine unglaubliche kämpferische Leistung von Novak - mit 39 Jahren gegen seinen 20 Jahre jüngeren Herausforderer. João könnte sein Sohn sein", erklärte der Eurosport-Experte.
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Mies analysiert Djokovic-Hammer: "Fonseca hat es extrem gut gemacht"

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Becker: Jetzt hat Djokovic die Matchfitness

Djokovic habe nun ein "großes Ziel" vor Augen - und durchaus das Potenzial, es zu erreichen: den Titel in Wimbledon.
Vor den French Open habe der Serbe "nicht gewusst, ob er die Matchfitness hat. Spätestens seit heute wissen wir, dass er sie hat", betonte der dreimalige Wimbledon-Champion aus Leimen. Trotz der knappen Niederlage.
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Becker: Das ist die positive Erkenntnis für Djokovic

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Der Rasenklassiker sei nämlich "nicht ganz so anstrengend" und komme Djokovic entgegen. "Nach den Auftritten in dieser Woche hat er alle Chancen, dort zu gewinnen", glaubt Becker.
Von der Papierform her findet sich Djokovic im Kreis der Favoriten, zumal Carlos Alcaraz schon verletzungsbedingt abgesagt hat und Jannik Sinner nach seinem Einbruch in Roland-Garros pausieren möchte und somit ohne Vorbereitungsturnier an die Church Road kommen will.

Djokovic: "Lass uns einfach über etwas anderes reden"

Nur ansprechen sollte man Djokovic nicht unbedingt auf diese Konstellation, die ein wenig der vor seinem verlorenen Duell mit Fonseca ähnelt. Ein Journalist hat es dennoch getan und wollte wissen, ob er durch die Abwesenheit von Alcaraz und das Aus von Sinner zu träumen begonnen habe.
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3. Runde: Fonseca nimmt Djokovic in fünf Sätzen raus - Highlights

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Djokovic ging direkt dazwischen: "Das ist mir egal. Da unterbreche ich dich sofort. Ich habe gerade in der dritten Runde verloren. Lass uns einfach über etwas anderes reden. Danke."
Es könnte ein wenig dauern, bis der 39-Jährige Roland-Garros verdaut hat - dann dürfte aber auch ihm schnell klar werden, dass die Aussichten für Wimbledon doch ganz brauchbar sind. Wenn sein Körper mitspielt.
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Drei Asse in Folge! Fonseca beendet Match gegen Djokovic mit "Hattrick"

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