Arthur Rinderknech über Duell mit Valentin Vacherot bei Shanghai Masters: "Wird es in Tennisgeschichte nie wieder geben"
Publiziert 22/05/2026 um 16:59 GMT+2 Uhr
Arthur Rinderknech hat vor Beginn der French Open (ab Sonntag live bei Eurosport und HBO Max) über das Finale gegen seinen Cousin Valentin Vacherot beim Shanghai Masters vergangenen Herbst gesprochen. "Das wird es in der Tennisgeschichte nie wieder geben", sagte der Franzose im Podcast "Served with Roddick" des ehemaligen Weltranglistenersten und US-Open-Siegers Andy Roddick.
Highlights: Vacherot macht Sensation im Familien-Duell perfekt
Quelle: SNTV
Das Familienduell im Endspiel in China war eine sportliche Sensation. Rinderknech war vor Turnierbeginn lediglich die Nummer 54 der Welt, Vacherot gar nur die 204.
"Wir standen im Achtelfinale und Viertelfinale und dachten, dass es keine Chance gibt, dass wir uns im Finale sehen. Keine Chance", sagte Rinderknech.
"Wir wussten, dass wir beide irgendwann verlieren würden. Aber es hat Spaß gemacht, dass die Leute sich auch nur mit dem Gedanken befasst haben", führte der 30-Jährige aus.
Zum ersten Mal sei der Familien-Traum für ihn im Halbfinale gegen Daniil Medvedev greifbar gewesen.
"Ich dachte, ich gewinne mein Match, und dann stehen wir im Finale. Und es passiert. Das Ding, das es in der Tennisgeschichte nie wieder geben wird", sagte Rinderknech.
Im Finale musste sich der Franzose dem Monegassen in drei Sätzen geschlagen geben. Am Ende ließen beide ihren Emotionen und den Tränen auf dem Platz freien Lauf.
Rinderknech: "Krämpfe auf dem Podium"
"Die Siegerehrung war ziemlich schwierig nach allem, was in den zwei Wochen passiert ist. Natürlich haben wir angefangen zu weinen. Auf dem Podium bekam ich Krämpfe. Mein Oberschenkelmuskel machte schlapp", erinnerte Rinderknech sich.
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Rinderknech mit emotionalen Worten an siegreichen Cousin Vacherot
Quelle: SNTV
Vacherot hat seinen Cousin in der Weltrangliste inzwischen überholt. In Roland-Garros ist der Monegasse an 16 gesetzt, der Franzose an 22.
Zu einem weiteren Duell könnte es in Paris theoretisch im Halbfinale kommen. Allerdings müsste Rinderknech auf dem Weg dorthin wohl den Weltranglistenersten Jannik Sinner schlagen.
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Quelle: Eurosport
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