French Open 2026 - Aryna Sabalenka nach Viertelfinal-Aus am Boden: "Am liebsten sofort mit dem Tennis aufhören"

Das überraschende Aus im Viertelfinale der French Open 2026 gegen die Russin Diana Shnaider hat die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka hart getroffen. "Ich möchte am liebsten sofort mit dem Tennis aufhören", sagte die tief enttäuschte 28-Jährige auf der Pressekonferenz: "Aber wir werden in ein paar Tagen sehen. Hoffentlich finde ich mental wieder zurück in die Spur."

Sabalenka enttäuscht: "Mental in tiefes, dunkles Loch gefallen"

Quelle: Eurosport

Den überraschenden Einbruch Mitte des zweiten Satzes zu erklären, fiel Sabalenka sichtlich schwer. "Ich weiß gar nicht mehr, wann mir das das letzte Mal passiert ist, dass ich zehn Spiele nacheinander verloren habe", sagte die Belarussin, die bereits mit 4:1 und später mit 5:3 geführt und zum Halbfinaleinzug serviert hatte, dann aber komplett den Faden verlor: "Ich glaube, mental bin ich da in ein sehr, sehr tiefes, dunkles Loch geraten und habe es einfach nicht geschafft, mich wieder aufzurappeln."
Danach ging für die Nummer eins gar nichts mehr. Im dritten Satz kassierte sie sogar einen Bagel und unterlag am Ende 6:3, 5:7, 0:6. Insgesamt standen 57 Fehler ohne Not zu Buche.
Nicht nur Eurosport-Experte Boris Becker fühlte sich an 2025 erinnert, als Sabalenka im Finale von Paris auf den Titel zusteuerte, das Match gegen Coco Gauff aber noch aus der Hand gab.
Auch bei Sabalenka selbst wurden böse Erinnerungen wach. "Ich bin es so leid, Matches zu verlieren, nur weil ich zu emotional bin", sagte die 28-Jährige.
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Becker zum Sabalenka-Aus: "Erinnert mich an letztes Jahr"

Quelle: Eurosport

Sabalenka: "Kennt ihr die Räume, in denen man alles kaputt schlägt?"

Den starken Wind, der beiden Spielerinnen im Matchverlauf sichtlich zu schaffen machte, wollte Sabalenka derweil nicht als Ausrede gelten lassen. Verständnis für die Entscheidung des Veranstalters, das Dach trotz der widrigen Bedingungen offenzulassen, hatte die viermalige Grand-Slam-Siegerin trotzdem nicht.
Bereits zu dem Zeitpunkt, an dem sie noch komfortabel in Führung war, sei es "dreckiges Tennis" gewesen: "Ich weiß nicht, wie Leute dasitzen und sich mich anschauen konnten."
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Viertelfinale: Sabalenka vom Winde verweht - Highlights

Quelle: Eurosport

Mittelfristig müsse sich Sabalenka nun "zurückziehen und herausfinden, was in solchen Situationen in meinem Kopf vorgeht".
Und kurzfristig? "Kennt ihr diese Räume, in die man reingeht und einfach alles kaputt schlägt?", sagte die Belarussin mit einem Schmunzeln: "Vielleicht verbringe ich dort morgen den ganzen Tag und zerstöre alles. Vielleicht hilft es, vielleicht nicht."
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Keine Chance für Sabalenka: Shnaiders Aufschlag vom Winde verweht

Quelle: Eurosport


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