French Open 2026 - Daniil Medvedev sucht Gründe für frühes Aus in Roland-Garros: "Manchmal nicht gut genug"
Publiziert 26/05/2026 um 18:21 GMT+2 Uhr
Daniil Medvedev und die French Open werden vermutlich keine besten Freunde mehr. Bereits zum siebten Mal in seiner Karriere schied der Russe am Dienstag in Roland-Garros in der ersten Runde aus. Gegen den australischen Wildcardspieler Adam Walton unterlag er in einem wilden Duell 2:6, 6:1, 1:6, 6:1, 4:6. Die Hitze in Paris von über 30 Grad wollte Medvedev jedoch nicht als Ausrede gelten lassen.
1. Runde: Medvedev nach Achterbahnfahrt raus - Highlights
Quelle: Eurosport
"Ich will keine Ausreden suchen. Ich weiß, warum ich bei den French Open nicht immer mein Bestes gebe, aber wenn ich das sage, sind es Ausreden. Also behalte ich es für mich", meinte der US-Open-Sieger von 2021 nach seinem Erstrundenaus auf der Pressekonferenz.
Jedes Turnier habe "einen anderen Platz, andere Bälle". Zudem schlafe er gerne aus. "Ich bin normalerweise weniger leistungsfähig, wenn ich morgens um 6:15 Uhr aufstehe", erklärte Medvedev. Das Match gegen Walton war auf Suzanne-Lenglen bereits um 11:00 Uhr Ortszeit angesetzt. Dementsprechend früh musste er aufstehen.
Im Tennis müsse man aber auch anpassungsfähig sein. Eine Qualität, die er nicht immer abrufen könne, gestand der 30-Jährige. "Manchmal bin ich nicht gut genug, mich darauf einzustellen, und manchmal schon. Das ist im Grunde alles, was ich dazu sagen kann", so Medvedev.
Dass er seit Wimbledon 2024, als er bis ins Halbfinale vordrang, bei den Grand Slams nicht mehr über das Achtelfinale hinauskam, beschäftigt den ehemaligen Weltranglistenersten. "Ich denke, wenn wir alle vier Grand Slams mit denen vor fünf Jahren vergleichen, ist das Spiel bei diesen Grand Slams anders, und ich glaube nicht, dass es mir liegt", erklärte Medvedev.
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Es falle ihm "sehr schwer, in den Rhythmus zu kommen. Die erste Runde ist die schwerste, und sobald ich sie überstanden habe, kann ich vielleicht besser spielen." Generell glaube er weiter an seine Fähigkeiten, bei den Grand-Slam-Turieren seine Leistung zu bringen.
Daher werde er die French Open trotz seiner schwachen Resultate auch in Zukunft nicht auslassen. "Ich will Grand-Slam-Turniere spielen. Ich weiß, dass ich in guter Form bin und auch bei den French Open gut spielen kann. Es ist nur schwieriger für mich, und die ersten Runden sind für mich normalerweise schwieriger, aber ich werde immer hierherkommen."
Womöglich werde er allerdings seine Vorbereitung auf Roland-Garros ändern. "Vielleicht sollte ich in Erwägung ziehen, vorher an einem Turnier teilzunehmen, was ich vor Grand-Slam-Turnieren normalerweise nicht tue. Aber wenn es bisher nicht klappt, warum nicht? Das ist das Einzige, was ich mir für nächstes Jahr überlegen werde."
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