French Open 2026 - Alexander Zverev ordnet Vergleich mit Novak Djokovic und Carlos Alcaraz ein: "Bin kein Idiot"

Alexander Zverev hat sich zu den Aussagen rund um seinen Selbstvergleich mit Jannik Sinner, Carlos Alcaraz und Novak Djokovic geäußert. "Was meine Karriere angeht, sage ich nicht, dass ich schon so weit bin. In der Hinsicht vergleiche ich mich nicht mit ihnen, ich bin kein Idiot", sagte Zverev nach seinem Auftaktsieg bei den French Open in "MacZone", dem Podcast von John und Patrick McEnroe.

"Bin kein Idiot": Zverev im Interview mit den McEnroe-Brüdern

Quelle: Eurosport

Die deutsche Nummer eins hatte zuletzt viel Gegenwind bekommen, als er von zwei großen Lücken im Tennis sprach: eine zwischen Jannik Sinner und dem Trio aus Carlos Alcaraz, Novak Djokovic und Zverev - und einer weiteren zum Rest der Tenniswelt.
Nach seinem eindrucksvollen 6:3, 6:4, 6:2-Erfolg gegen den Franzosen Benjamin Bonzi zum Auftakt der French Open hat der 29-Jährige die Chance genutzt, seine Aussagen einzuordnen.
"Ich bin in große Schwierigkeiten geraten, als ich sagte: Jannik ist der Beste, und ich, Novak und Carlos liegen einen Schritt dahinter", leitete Zverev das Thema im Podcast von John und Patrick McEnroe selbst ein.
"Was ich meinte, war: In diesem Moment - und in diesem Moment war es die Wahrheit. Denn Carlos war verletzt, und Novak hatte seit Indian Wells nicht mehr gespielt", erklärte der dreimalige Grand-Slam-Finalist.

Zverev fängt Alcaraz-Djokovic-Vergleich ein

Zverev hatte die kontroverse Aussage getätigt, nachdem er in Abwesenheit der angesprochenen Konkurrenten Alcaraz und Djokovic ins Finale des Masters von Madrid gestürmt war, Sinner dort aber klar unterlag.
"Was meine Karriere angeht, sage ich nicht, dass ich schon so weit bin. In der Hinsicht vergleiche ich mich nicht mit ihnen, ich bin kein Idiot", ordnete Zverev mit einem Schmunzeln ein.
Dennoch müsse er daran glauben, den derzeit übermächtigen Sinner besiegen zu können. Weil der Weltranglistenzweite Alcaraz weiter verletzt ausfällt, würde Zverev erst im Finale von Paris auf den Italiener treffen.
"Im Moment bin ich der Spieler, der am zweithöchsten gesetzt ist. Ich muss daran glauben, dass ich den besten Spieler der Welt schlagen kann", betonte Zverev.

Alcaraz-Duell als Abziehbild für den neuen Zverev

Damit die Nummer drei der Welt "zumindest eine Chance" habe, müsse er auf dem Platz "die Person sein, die ich sein will". Das sei beispielsweise im Halbfinale der Australian Open gegen Alcaraz so gewesen. Ende Januar hatte Zverev dem späteren Turniersieger einen starken Kampf über fünf Sätze geliefert.
Für John McEnroe war es bislang das "wohl das beste Spiel" in der Karriere des Deutschen. "Man kann gegen Carlos nicht immer der Aggressive sein, weil er über starke Waffen verfügt. Aber bei meinem Aufschlag war ich dominant. Wenn ich Chancen hatte, habe ich sie genutzt und den Schlag genommen. Ich habe das Match verloren, weil es ein harter körperlicher Kampf war", erklärte Zverev.
Gegen Ende der Partie hätten die Kräfte beim Hamburger nachgelassen, dennoch agierte er weiter so offensiv wie möglich. "Ich hatte das Gefühl, dass ich das Richtige tat, und ich habe ein hartes Match verloren, was passieren kann. Ich komme damit klar, ein hartes Match zu verlieren, aber auf die richtige Art zu spielen", so der 29-Jährige.
Der Plan für dieses Jahr - das ist seit Januar klar zu erkennen - ist ein mutigeres Spiel. Der dominante Auftakt gegen Bonzi war auch in dieser Hinsicht vielversprechend. In der zweiten Runde von Roland-Garros trifft Zverev am Mittwoch auf den Tschechen Tomas Machac (live bei Eurosport, im Stream bei HBO Max und im Liveticker).
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Quelle: Eurosport


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