French Open 2026 - Emma Raducanu scheitert bei Auftakt klar an Solana Sierra: "Fällt schwer, darüber zu sprechen"
VonNiklas Bien
Update 25/05/2026 um 14:17 GMT+2 Uhr
Emma Raducanu ist in der ersten Runde der French Open krachend an der Argentinierin Solana Sierra gescheitert. Die US-Open-Siegerin von 2021 hatte auf der Pressekonferenz nach dem Spiel sichtlich mit ihren Emotionen zu kämpfen. "Es war schwierig. Ich glaube, ich habe das noch nicht ganz verarbeitet, daher fällt es mir schwer, jetzt über das Spiel zu sprechen", sagte die 23-Jährige.
"Noch nicht verarbeitet": Raducanu nach Erstrunden-Aus emotional
Quelle: SNTV
"Ich glaube, ich hatte vor dem Turnier einfach zu wenig Spielpraxis und zu wenig Selbstvertrauen", analysierte die aktuelle Nummer 39 der WTA-Weltrangliste.
Raducanu hatte seit Indian Wells Anfang März pausiert und erst beim WTA-500-Turnier in Straßburg ihr Saisondebüt auf Sand gegeben. Dort war sie allerdings schon in der ersten Runde an der Französin Diane Parry gescheitert – auf der noch größeren Bühne wiederholte sich das nun.
Solana Sierra, aktuell auf Rang 68 der Welt gelistet, überließ der Britin im ersten Satz kein einziges Spiel. Im zweiten Satz kämpfte sich Raducanu zumindest in den Tie-Break, musste sich dort aber mit 4:7 geschlagen geben.
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"Ich muss zumindest mitnehmen, dass ich vom 1:4-Rückstand zurückgekommen bin und es im zweiten Satz spannend gemacht habe", sagte die 23-Jährige.
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Emma Raducanu - Solana Sierra | French Open 2026 | Highlights
Quelle: Eurosport
Raducanu gibt Gesundheitsupdate
Nach dem Aus im Sechzehntelfinale in Indian Wells war Raducanu von einer Handgelenksverletzung und einer Virus-Erkrankung ausgebremst worden. Bis zuletzt litt sie unter postviralen Folgen wie chronischer Erschöpfung oder Muskelschmerzen.
Auf die Frage eines Reporters nach dem Husten der früheren US-Open-Siegerin auf dem Platz, erklärte Raducanu, dass sie "in den letzten Wochen mit Husten zu kämpfen" hatte, ihre "anderen Symptome aber ziemlich gut" seien.
Kurz vor den French Open hatte die Britin verkündet, wieder mit ihrem früheren Erfolgstrainer Andrew Richardson zusammenzuarbeiten.
Der direkte Trainereffekt blieb in Roland-Garros aus. Der einzige Weg, so Raducanu, sei nun, "mich meiner Situation zu stellen und mich zu verbessern, die schwierigen Phasen durchzustehen, den Schmerz zu ertragen und hoffentlich gestärkt und besser daraus hervorzugehen".
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