Emma Raducanu erklärt: Darum arbeitet sie wieder mit Andrew Richardson zusammen - mit ihm gewann sie 2021 die US Open
Update 15/05/2026 um 18:27 GMT+2 Uhr
Emma Raducanu hat sich für einen überraschenden Schritt entschieden: Die 23-Jährige arbeitet in Zukunft wieder mit Andrew Richardson zusammen. Der Brite ist der Trainer, unter dem sie 2021 sensationell die US Open gewann, mit gerade einmal 19 Jahren. Seitdem hat Raducanu einige Coaches erlebt – allerdings mit keinem an vorige Erfolge anknüpfen können. Was Richardsons Rückkehr bedeutet.
Raducanu gewinnt Halbfinale bei Transsilvanien Open
Quelle: SNTV
Es klingt fast ein wenig nostalgisch oder gar kitschig. Emma Raducanu arbeitet in Zukunft wieder mit Andrew Richardson zusammen. Mit ihm erlebte sie 2021 den größten Erfolg ihrer noch jungen Karriere: Sie gewann die US Open, ihren bislang einzigen Grand-Slam-Titel.
"Ich bin dankbar, wieder mit jemandem zusammenzuarbeiten, der mich nun schon seit über einem Jahrzehnt kennt, und freue mich darauf, Schritt für Schritt gemeinsam etwas aufzubauen", wird sie in einem Statement zitiert.
Die 23-Jährige hofft damit, auch sportlich an alte, erfolgreiche Zeiten anknüpfen zu können.
In der Ferrer Tennis Akademie in Madrid soll sie im April mit ihm trainiert haben, schreibt das Portal "tennis365".
Raducanu zuletzt ohne Trainer und Spielpraxis
Die in Kanada geborene Britin liegt im aktuellen WTA-Ranking auf Position 30. Wegen eines Virus und einer Handgelenksverletzung hatte sie jedoch seit Indian Wells Anfang März kein offizielles Match mehr bestritten.
Nach den Australian Open hatte sie sich von Francisco Roig getrennt, ihrem letzten Trainer.

Emma Raducanu steht aktuell auf Rang 30 der Weltrangliste
Fotocredit: Getty Images
Für die Hauptrunde der French Open, die am 24. Mai beginnt, ist sie jedoch gesetzt. Zuvor möchte sie beim WTA500-Turnier in Straßburg Spielpraxis sammeln.
"In den letzten drei Wochen habe ich wirklich einen Wendepunkt erreicht und fühle mich deutlich besser", zitierte "Talksport" die 23-Jährige jüngst.
Harte Kritik an Raducanu 2021 nach Trennung
Unmittelbar nach ihrem Grand-Slam-Titel hatte sich die Britin 2021 von Trainer Richardson getrennt.
Sie hatte die Entscheidung damals damit begründet, dass sie einen erfahreneren Trainer für die WTA-Tour brauche. Danach arbeitete sie unter anderem mit Torben Beltz, Dmitry Tursunov, Nick Cavaday und zuletzt Francisco Roig zusammen.
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Ihre beste Platzierung in der WTA-Rangliste, Platz zehn, hatte sie im Juli 2022 erreicht - und seitdem nicht mehr angreifen können.
Vielleicht gelingt ihr das mit dem alten, neuen Trainer und Erinnerungen an erfolgreiche Zeiten.
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Highlights: Sinner beendet Siegeszug seines Landsmanns
Quelle: SNTV
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