French Open 2026 - Iga Swiatek erklärt Achtelfinal-Pleite gegen Marta Kostyuk in Paris: "Einfach schrecklich"
Publiziert 31/05/2026 um 20:32 GMT+2 Uhr
Iga Swiatek ist bei den French Open 2026 überraschend bereits im Achtelfinale ausgeschieden. Die viermalige Roland-Garros-Siegerin und Mitfavoritin unterlag der Ukrainerin Marta Kostyuk nach einer zwischenzeitlichen Führung mit 5:7, 1:6. Anschließend sprach die Polin offen über ihre Probleme im Umgang mit Druck, mentale Belastungen und körperliche Beschwerden.
Swiatek erklärt Achtelfinal-Aus: "Schlechter und schlechter gefühlt"
Quelle: Eurosport
Für Iga Swiatek endeten die French Open 2026 überraschend bereits im Achtelfinale. Die viermalige Roland-Garros-Siegerin und Mitfavoritin unterlag am Sonntag Marta Kostyuk mit 5:7, 1:6 und schied damit so früh aus wie seit Jahren nicht mehr aus dem Pariser Sandplatz-Klassiker aus.
Auf der Pressekonferenz nach der Niederlage sprach die Polin offen über ihre mentale Verfassung während des Matches.
"Ich habe mich schlechter und schlechter gefühlt. Ich weiß, dass ich verloren habe, weil ich angespannt war. Mein Körper konnte nicht die richtigen Dinge machen."
Besonders schmerzhaft sei für sie die Art und Weise gewesen, wie die Partie kippte. Im ersten Satz hatte Swiatek bereits mit 5:4 geführt, ehe sie die Kontrolle verlor und die letzten drei Aufschlagspiele des Durchgangs abgab. Insgesamt produzierte sie lediglich 13 Winner, leistete sich aber 39 unerzwungene Fehler.
"Die schlimmste Niederlage ist, wenn man das Spiel in der Hand hat, dumme Entscheidungen trifft und die Gegnerin plötzlich zurückkommt. Es ist schlimm, wenn dein Tennis einfach schrecklich ist."
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Achtelfinale: Kostyuk bringt Swiatek zu Fall - Highlights
Quelle: Eurosport
Swiatek hadert nach Aus: "Bin kein Zauberer"
Die sechsmalige Grand-Slam-Siegerin machte deutlich, dass sie die Ursachen ihrer Formschwankungen nicht als kurzfristiges Problem betrachtet.
"Es gibt einen Grund dafür, und vielleicht gibt es auch eine Lösung. Aber das dauert möglicherweise nicht nur eine Woche oder einen Monat. Vielleicht braucht es sogar eine ganze Saison. Ich weiß nicht, wie es laufen wird. Ich bin schließlich kein Zauberer."
Als sie nach den Hintergründen gefragt wurde, antwortete die 25-Jährige zunächst mit einem Lächeln: "Naja, wir sind hier nicht in einer Therapiesitzung. Deshalb fasse ich mich kurz."
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Iga Swiatek legte nach ihrem Achtelfinal-Aus bei den French Open schonungslos ihre Unzufriedenheit offen
Fotocredit: Getty Images
Swiatek: "Plötzlich kamen diese Gefühle wieder hoch"
Im weiteren Verlauf erklärte Swiatek, dass sie zuletzt zunehmend Schwierigkeiten gehabt habe, mit Drucksituationen umzugehen. Genau das habe sich auch gegen Kostyuk bemerkbar gemacht.
”Ich wollte auf Nummer sicher gehen, aber der Ball flog einfach überall hin. Plötzlich kamen diese Gefühle wieder hoch. Ich habe versucht, innerlich mit mir selbst zu reden und das unter Kontrolle zu bekommen, aber heute war es wirklich schwer.”
Die frühere Weltranglistenerste beschrieb, wie ihr Spiel im Verlauf der Partie zunehmend auseinanderfiel. "Es ging irgendwie alles drastisch bergab, und ich habe immer schlechter gespielt."
Swiatek verpasst fünften Titel in Paris
Neben den mentalen Faktoren verwies Swiatek auch auf sportliche und körperliche Probleme. Vor allem ihr Aufschlag habe ihr erneut Schwierigkeiten bereitet. Zudem habe sie Beschwerden im Ellbogen gespürt.
"Meine Hand war etwas träger als sonst - aber nicht wegen der Temperatur, sondern wegen meiner heutigen Verfassung."
Durch die Niederlage an ihrem 25. Geburtstag verpasst Swiatek die Chance auf ihren fünften Titel bei den French Open. Für Kostyuk hingegen ist der Erfolg ein Meilenstein: Die Ukrainerin erreichte erstmals das Viertelfinale von Roland Garros.
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