French Open 2026: Alexander Zverev löst Ticket für das Viertelfinale und trifft auf Shootingstar Rafael Jódar

Alexander Zverev hält unbeirrt Kurs auf den ersten Grand-Slam-Titel seiner Laufbahn. Der Hamburger ließ dem Niederländer Jesper de Jong im Achtelfinale der French Open keine Chance und behielt mit 7:6 (7:3), 6:4, 6:1 die Oberhand. Zverev, der im bisherigen Turnierverlauf erst einen Satz abgeben musste, bekommt es am Dienstag im Viertelfinale mit dem spanischen Shootingstar Rafael Jódar zu tun.

Achtelfinale: Zverev lässt gegen de Jong nichts anbrennen - Highlights

Quelle: Eurosport

"Am Anfang war es schwierig. Ich habe nicht gut angefangen, er dagegen schon. Aber nachdem ich meinen Rhythmus gefunden hatte, habe ich mich auf dem Platz wohl gefühlt", erklärte Alexander Zverev im On-Court-Interview.
Der Weltranglistendritte habe "zunächst seine Form nicht bestätigen können und viele Fehler mit der Vorhand und kaum Punkte über den zweiten Aufschlag gemacht", zog Eurosport-Experte Boris Becker Bilanz. "Sascha hat aber über den Kampf ins Spiel gefunden und war am Schluss wieder sehr gut."
Die Partie auf dem Court Philippe-Chatrier war die Neuauflage des Zweitrunden-Duells aus dem Vorjahr, das Zverev nach Satzrückstand gewann.
Das erste Break im Achtelfinale 2026 aber holte sich Geburtstagskind de Jong (2:0), der nach seiner Niederlage in der letzten Qualifikationsrunde als Lucky Loser ins Hauptfeld kam.
picture

Becker-Analyse: "Zverev hat nach dem 0:3 seine Strategie verändert"

Quelle: Eurosport

Zverev ohne Touch, de Jong legt stark los

Der Niederländer diktierte überraschend das Geschehen in der Anfangsphase, während Zverev massive Probleme hatte, den viel zitierten "Touch" vermissen ließ.
"Das ist die Vorhand, wie wir sie nicht mehr sehen wollen und über die wir dachten, dass er sie abgehakt hat in diesem Jahr", spielte Becker auf die Schwäche speziell bei diesem Schlag an.
picture

Nach 0:3! Zverev dreht im Tiebreak auf

Quelle: Eurosport

Immerhin gelang es Zverev bei 1:3, per Re-Break den ersten Nadelstich zu setzen. De Jong blieb ein unangenehmer Herausforderer und zwang den Olympiasieger von 2021 in den Tiebreak - in dem er prompt mit 3:0 in Führung ging. Und Zverev? Blieb eiskalt, sicherte sich mit sieben Punkten in Folge die Satzführung.

Becker lobt Zverev: "Ist nicht durchgedreht"

"Sascha ist ruhig geblieben, auch wenn er allen Grund gehabt hätte, die Nerven zu verlieren. De Jong wurde hektisch, hatte eine 3:0-Führung im Tiebreak. Das hat man ihm dann förmlich angesehen. Sascha war cool, hat die entscheidenden Punkte gemacht, weil nicht durchgedreht ist", analysierte Becker die Entscheidung im ersten Satz.
De Jong blieb gefährlich, gestaltete die Begegnung weiterhin offen, bis zum zehnten Spiel. Dann erwischte Zverev den perfekten Moment und kam mit dem ersten Break im zweiten Satz zum 6:4.
picture

Das sieht doch gut aus: Zverev schnappt sich auch Satz zwei

Quelle: Eurosport

Zverev setzt Wirkungstreffer in Satz drei

"Sascha hat mir im zweiten Satz gut gefallen. Die Schläge sind klarer, der Aufschlag kommt besser. Die Aufschlagspiele hat er fast alle zu null gewonnen. Er hat sich über den Kampf ins Match gebracht und zeigt jetzt gutes Tennis", lobte Becker das Level des 29-Jährigen.
picture

Am Ende ganz glatt: Zverevs Matchball gegen de Jong

Quelle: Eurosport

Zverev blieb dran, versetzte dem Weltranglisten-106. mit dem Break zum 2:0 im dritten Durchgang den nächsten Wirkungstreffer.
Nach dem Doppel-Break servierte der an Position zwei gesetzte Turnierfavorit das Match nach 2:14 Stunden souverän nach Hause.
picture

Zverev: "Das ist mein einziger Fokus momentan"

Quelle: Eurosport

Zverev über Viertelfinalgegner Jódar: "Unglaublich talentiert"

Im Viertelfinale am Dienstag (live im Stream bei HBO Max) dürfte nun die bislang schwerste Aufgabe auf Deutschlands Nummer eins warten.
Es geht gegen das spanische Supertalent Rafael Jódar, das sich in fünf Sätzen gegen Landsmann Pablo Carreño Busta behauptete. Zverev und der 19-Jährige treffen erstmals aufeinander.
picture

Achtelfinale: Debütant Jódar holt 0:2-Satzrückstand auf - Highlights

Quelle: Eurosport

"Das ist ein sehr junger Spieler, unglaublich talentiert. Er ist von außerhalb der Top 100 in die Sandplatzsaison gekommen, jetzt ist er fast schon in den Top 20 - und das innerhalb von zwei Monaten. Es wird eine schwere Herausforderung. Ich muss an mich glauben und bereit sein", sagte Zverev über den kommenden Gegner.
Becker adelte Jódar indes als "Newcomer der Saison". Gerade auf Sand spiele der Youngster "wie die Feuerwehr. Als Sascha gehört hat, gegen wen es geht, ist er ein bisschen zusammengezuckt. Das ist eine echte Herausforderung ein echter Test für ihn", so der Eurosport-Experte.
Das könnte Dich ebenfalls interessieren: Nächster Paukenschlag: Viermalige Turniersiegerin Swiatek raus
picture

Cool gelöst: Zverev lässt Ball durch die Beine ins Aus gehen

Quelle: Eurosport


Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen