French Open - Novak Djokovic arbeitet jetzt mit Viktor Troicki und reagiert auf Vorwürfe von Miomir Kecmanovic
Publiziert 25/05/2026 um 12:54 GMT+2 Uhr
Novak Djokovic verkündete kurz vor den French Open, dass er ab sofort mit Viktor Troicki als Trainer zusammenarbeitet. Für Landsmann Miomir Kecmanovic, der bisher mit dem ehemaligen Top-15-Spieler arbeitete, kam diese Nachricht überraschend. "Um ehrlich zu sein, hat mich diese Entscheidung verwirrt, um nicht zu sagen – schockiert!", erklärte der 26-Jährige in Roland-Garros nach seinem Auftaktsieg.
1. Runde: Djokovic trotzt Fehlstart - Highlights
Quelle: Eurosport
Kecmanovic bezwang am Sonntag in der ersten Runde Fabian Marozsan aus Ungarn 7:6 (7:0), 6:3, 6:4 und wurde im Anschluss auf den plötzlichen Trainerwechsel angesprochen. Dabei gab der junge Serbe auch Einblick in den zeitlichen Ablauf.
Am Sonntag, 17. Mai, habe er das Challenger-Turnier in Valencia gewonnen, berichtete Kecmanovic gegenüber serbischen Medien.
Direkt am Montag sei ihm mitgeteilt worden, dass Troicki "die Zusammenarbeit mit mir beenden würde, und am Mittwoch sollten wir nach Paris reisen. Er war bereits am Dienstagnachmittag mit Novak auf Chatrier." Er sei daher "sehr enttäuscht". Ognjen Jovanovic rückte bei Kecmanovic als Cheftrainer nach. "Es herrscht eine gute Energie, er glaubt an mich", so der 26-Jährige.
Damit war das Thema zum French-Open-Auftakt aber noch nicht vom Tisch. Auch Djokovic äußerte sich nach seinem umkämpften Sieg gegen Giovanni Mpethsi Perricard und legte seine Sichtweise der Situation dar.
Djokovic erklärt Zusammenarbeit mit Troicki
"Ich habe ihn kontaktiert, wir haben gesprochen und ich habe ihm aus meiner Sicht erzählt, was passiert ist und wie es ist. Wie er es aufgenommen hat und was zwischen ihm und Viktor steht – darauf werde ich nicht eingehen. Das ist alles, was ich sagen kann."
Der 24-malige Grand-Slam-Champion war seit seiner Trennung von Andy Murray vor einem Jahr ohne festen Chefcoach. Troicki, der gemeinsam mit Djokovic 2010 den Davis Cup für Serbien gewonnen hatte, stößt nun zum Trainerteam um Boris Bosnjakovic.
Aus seiner Sicht sei es ganz einfach, erklärte der 39-Jährige. "Viktor kennt mich als Freund – wir kennen uns, seit wir acht oder neun Jahre alt waren. Wir kennen uns auf dem Platz, ich habe gegen ihn gespielt, ich habe mit ihm Doppel gespielt, wir haben den Davis Cup gespielt und ihn gemeinsam gewonnen."
Sie seien "so viele Jahre zusammen gereist. Er ist definitiv einer der Menschen, die mir in meinem Leben am nächsten stehen."
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