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French Open 2026: Youngster Moise Kouamés magische Reise beendet - Félix Auger-Aliassime untermauert Anspruch
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Update 31/05/2026 um 01:35 GMT+2 Uhr
Die magische Reise von Moise Kouamé ist vorbei: Der Tennis-Shootingstar hat bei den French Open den Einzug in das Achtelfinale verpasst. Der 17-Jährige verlor 6:4, 3:6, 4:6, 6:7 (9:11) gegen den Chilenen Alejandro Tabilo und schied als letzter Franzose im Einzel aus. Besser machte es Félix Auger-Aliassime in der Night Session. Der Kanadier bestätigte seinen Anspruch in der oberen Turnierhälfe.
3. Runde: Tabilo beendet Kouame-Märchen - Highlights
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Auger-Aliassime (Nr. 4) setzte sich nach harter Arbeit in fast vier Stunden Spielzeit 5:7, 6:1, 7:6 (7:4), 7:6 (7:1) gegen den US-Amerikaner Brandon Nakashima (Nr. 31) durch. Der 25 Jahre alte Kanadier ist beim Turnier der Überraschungen der höchstgesetzte Spieler seiner Turnierhälfte und hat deswegen die Hoffnung, erstmals ein Grand-Slam-Finale zu erreichen.
"Er ist körperlich topfit. Es ist erstaunlich, dass er in jedem Match bisher den ersten Satz verloren hat, aber er muss sich wohl erst warmspielen und dreht danach so richtig auf", sagte Eurosport-Experte Boris Becker.
Moise Kouamé hatte zuvor einen beeindruckenden Lauf in der französischen Hauptstadt hingelegt. Als großer Fan von Paris Saint-Germain hatte sich Kouamé am Samstag eine frühe Ansetzung gewünscht, damit er sich das um 18:00 Uhr beginnende Finale in der Champions League gegen den FC Arsenal (4:3 n.E.) ansehen kann.
Beim Einschlagen trug er dann auch stilgerecht das Trikot von PSG. Doch die Veranstalter hatten das Spiel des Lokalmatadoren als dritte Begegnung des Tages auf dem Court Suzanne-Lenglen angesetzt, Kouamé und Tabilo starteten erst am späten Nachmittag - und verpassten die reguläre Spielzeit des Königsklassen-Duells komplett.
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Becker-Analyse: Hat Auger-Aliassime das Zeug fürs Finale?
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Krimi in französischer Hitze endet nach 3:40 Stunden
Mit seinem Sieg gegen Adolfo Daniel Vallejo aus Paraguay war Kouamé im Alter von 17 Jahren und zwei Monaten zum jüngsten Drittrundenteilnehmer bei einem Grand Slam seit Rafael Nadal 2003 in Wimbledon aufgestiegen.
Gegen Tabilo wollte der Fanliebling, der immer wieder mit lautstarken Sprechchören angefeuert wurde, nun erneut glänzen.
In der französischen Hitze entwickelte sich ein Krimi. Mitte des vierten Satzes lag Tabilo klar auf Siegkurs, doch wieder einmal kämpfte sich der französische Jungstar zurück. Im dramatischen Tiebreak behielt dann der Chilene aber doch die Oberhand und setzte sich nach 3:40 Stunden durch. In der nächsten Runde trifft er entweder auf den kanadischen Weltranglistensechsten Félix Auger-Aliassime oder Brandon Nakashima aus den USA.
Kouamé steigt in der Weltrangliste
Trotz der Niederlage blickt Kouamé auf ein erfolgreiches Grand-Slam-Debüt zurück. Schon vor den French Open hatte er die französischen Hoffnungen geweckt. Obwohl er schon lange als großes Talent gehandelt wurde, lag er zu Beginn des Jahres noch auf Platz 833 der Weltrangliste.
Seitdem hat er drei Titel auf der ITF-Tour gewonnen und wurde bei seinem Triumph über Zachary Svajda in Miami zum jüngsten Spieler seit Nadal im Jahr 2003, der bei einem Masters-Turnier ein Match gewann. Durch sein weites Vorstoßen in Paris wird er in der Weltrangliste einen Sprung unter die Top 250 machen.
Im Achtelfinale treffen nun aber Tabilo und Auger-Aliassime aufeinander.
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(SID)
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