Grigor Dimitrov kämpft nach wie vor mit Folgen des Coronavirus

Auch rund fünf Wochen nach seiner Coronavirus-Infektion hat der bulgarische Tennisprofi Grigor Dimitrov immer noch mit den Folgen zu kämpfen. "Offensichtlich bin ich im Moment nicht bereit, auf höchstem Niveau zu spielen", sagte der 29-Jährige der spanischen Sporttageszeitung "Marca", nachdem er bei einem Showturnier in Nizza gegen Feliciano López verloren hatte.

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"Die Bewegung wird besser, alles andere geht in die richtige Richtung, aber es ist noch nicht leicht, sich zu erholen", erklärte der Bulgare weiter.
Dimitrov war im Juni während der umstrittenen Adria-Tour des Weltranglistenersten Novak Djokovic (Serbien) positiv auf COVID-19 getestet worden. Mittlerweile könne er an manchen Tagen schon wieder "stundenlang spielen", berichtete Dimitrov, an anderen Tagen "muss ich ganz aufhören und mich ausruhen". Das Coronavirus sei "hart" für ihn gewesen, erzählte der Weltranglisten-19. weiter: "Ich blieb etwa einen Monat zu Hause. Ich konnte nicht gut atmen, ich habe mich nicht gut gefühlt. Ich war müde, hatte all die Symptome, habe meinen Geruchs- und Geschmackssinn verloren."
Auch mental sei die Situation für Infizierte schwierig, sagte Dimitrov: "Es ist unvermeidlich, dass man schlechte Gedanken hat." Wer für 20 Tage lang jeweils fast 24 Stunden alleine sei, dem ginge "natürlich eine Menge durch den Kopf". Deshalb mahnte Dimitrov zur Vorsicht: "Diese Sache ist real."
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(SID)
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