Martina Hingis kritisiert neue Tennis-Generation: "Spielerinnnen sind auswechselbar"

Die ehemalige Weltranglistenerste Martina Hingis hat die neue Tennis-Generation kritisiert. "Ich habe den Eindruck, dass die Spielerinnen zu früh zufrieden sind", sagte die Schweizerin der Funke Mediengruppe. Mit Ikonen wie Steffi Graf, Monica Seles oder Jennifer Capriati sieht Hingis ihre eigene Generation im Vergleich vorne: "Wir waren beständiger, vielleicht auch disziplinierter."

Eurosport

Fotocredit: Eurosport

Laut Hingis seien sich die aktuellen Spielerinnen in ihren Eigenschaften zu ähnlich: "Viele Spielerinnen halte ich heute für auswechselbarer. Fans können sie kaum noch unterscheiden bei diesen ganzen Namen, die alle auf 'ova' enden." Eine Ausnahme bilde allerdings die amtierende Nummer eins Angelique Kerber:
Am Freitag ist es 20 Jahre her, dass Hingis mit 16 Jahren zur jüngsten Nummer eins der Tennis-Geschichte aufstieg. Heute zählt die 36-Jährige nach wie vor zu den Top-Ten-Spielerinnen im Doppel, ihre Einzelkarriere hat sie beendet.
Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung