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Holger Rune begründet Ende mit Trainer Boris Becker mit fehlender Zeit: "Brauche Menschen, die mich kennen"
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Publiziert 07/02/2024 um 14:02 GMT+1 Uhr
Holger Rune hat begründet, warum er und Boris Becker ihre Zusammenarbeit nach nur vier Monaten beendet haben: "Ich brauche Menschen, die mich kennen - die immer für mich da sein können", schrieb er in einer Pressemitteilung der Agentur IMG: "Ich brauche Menschen um mich herum, die dieselbe Vision haben. Und Menschen, auf die ich mich verlassen kann, dass sie mir helfen, meine Ziele zu erreichen."
Holger Rune
Fotocredit: Getty Images
Becker war zuletzt bei den Australian Open 2024 nicht mit Rune vor Ort in Melbourne gewesen, sondern hatte den Grand Slam für Eurosport als Experte von München aus begleitet.
Der Däne schied beim Happy Slam in der zweiten Runde gegen den Franzosen Arthur Cazaux (6:7, 4:6, 6:4, 3:6) aus. Erst am 19. Oktober 2023 hatten die beiden ihre Zusammenarbeit begonnen. Becker selbst hatte am Dienstag auf "X" den gleichen Trennungsgrund angegeben: "Ich müsste Holger viel mehr zur Verfügung stehen, als ich kann."
Vor wenigen Tagen hatte Rune auch die Trennung von Trainer Severin Lüthi bekanntgegeben. Der langjährige Coach von Roger Federer war im Dezember 2023 zum Team gestoßen und hatte den Dänen in Australien betreut.
Runes Mutter Aneke, die sich bis zuletzt um die Presseangelegenheiten gekümmert hatte, erklärte, dass der Schweizer zu wenig Zeit für ihren Sohn aufgewendet habe. Damit verbleibt nur noch Kenneth Carlsen aus dem einst dreiköpfigen Trainerteam der Nummer sieben der Welt.
Rune probierte schon zahlreiche Trainer aus
Der 20-Jährige äußerte sich zu den ständigen Trainerwechseln: "Wie Sie wissen, habe ich in den letzten zwölf Monaten verschiedene Trainerkonstellationen ausprobiert. Nachdem ich 15 Jahre lang, also mein ganzes Tennisleben lang, mit demselben Trainer (dem Dänen Lars Christensen; Anm. d. Red.) gearbeitet habe, ist es nicht einfach, auf Anhieb den perfekten Partner zu finden."
In Richtung des Trainer-Dreigespanns schrieb Rune: "Ich möchte mich bei allen bedanken, die an diesem Prozess beteiligt waren, Lars, Boris, Severin, ich liebe euch."
Von Oktober 2022 bis April 2023 war Rune zudem von Patrick Mouratoglou gecoacht worden. Dem Franzosen hatte er nach der Entlassung vorgeworfen: "Manchmal denke ich: Warum bist du eigentlich hier? Ich stelle niemanden ein, damit er einfach nur dasitzt. Es geht also auch um die Frage: Machst du deine Arbeit gut genug?"
Rune kündigte nun an, bald über sein "endgültiges Coaching-Setup" zu informieren.
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Quelle: SNTV
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