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Angelique Kerber und Alexander Zverev greifen nach Titel beim Hopman Cup
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Publiziert 04/01/2019 um 14:34 GMT+1 Uhr
Alexander Zverev winkte strahlend ins Publikum, Angelique Kerber klatschte von der Tribüne entspannt Beifall: Die Deutschen greifen beim Hopman Cup im australischen Perth dank einer mühelosen Vorstellung gegen den Gastgeber nach dem dritten Titel für Deutschland. Das Duo gewann sein drittes Match mit 2:1 und kämpft wie im Vorjahr gegen Titelverteidiger Schweiz um den Sieg beim Nationenvergleich.
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Wimbledonsiegerin Kerber ebnete mit dem souveränen 6:4, 6:4 gegen Ashleigh Barty den Weg, ATP-Champion Zverev machte mit einem 6:4, 6:3 gegen Matthew Ebden den deutschen Erfolg bereits vorzeitig perfekt. Das abschließende Mixed gewannen die Lokalmatadoren mit 4:0, 4:3 (5:1).
Am Samstag (9:00 Uhr MEZ im TV bei Eurosport und im Livestream im Eurosport Player) warten nun der 20-malige Grand-Slam-Sieger Roger Federer und Belinda Bencic auf die deutschen Hoffnungsträger - die Gelegenheit zur Revanche für die Finalniederlage aus dem Vorjahr.
Zverev sagte dazu:
Der 21-Jährige hatte im vergangenen Jahr ebenfalls mit Kerber das Finale gegen Federer/Bencic mit 1:2 verloren. "Ich hoffe, dieses Jahr wird es genauso aufregend", sagte Zverev, "aber mit einem anderen Ende." Den bisher letzten deutschen Sieg beim Mixed-Turnier hatten 1995 Anke Huber und Boris Becker geholt, 1993 hatte Deutschland erstmals mit Steffi Graf und Michael Stich triumphiert.
Nächstes Duell mit Federer
Der Weltranglistenvierte Zverev, der in dieser Saison seinen ersten Grand-Slam-Titel anpeilt, trifft erstmals nach seinem Triumph beim ATP-Saisonfinale in London wieder auf Federer. In der britischen Metropole hatte Zverev den Schweizer vor sieben Wochen im Halbfinale zum dritten Mal in seiner Karriere geschlagen.
Der Hamburger hatte gegen Ebden leichtes Spiel, gab wie Kerber erstmals während der inoffiziellen Mixed-WM keinen Satz ab. Auch die Kielerin ließ gegen Barty keine Spannung aufkommen und verwandelte nach 1:15 Stunden ihren zweiten Matchball. Die 30-Jährige sagte zu ihrem Spiel:
Zuvor hatte sie gemeinsam mit Zverev Spanien (3:0) und Frankreich (2:1) geschlagen.
Beim Vorbereitungsturnier auf die Australian Open in Melbourne (ab 14. Januar) harmoniert die Weltranglistenzweite bisher sehr gut mit Zverev - nur in Sachen Pünktlichkeit müsse sich ihr neun Jahre jüngerer Partner bessern. "Ich muss immer auf ihn warten. Ich hoffe, dass er sich da steigert", sagte Kerber schmunzelnd. Auch Zverev sorgte mit einer Liegestützeinlage während des zweiten Satzes für Lacher im Publikum.
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