Iga Swiatek übt scharf Kritik an WTA und ITF: "Ich werde Schritte einleiten"
Iga Swiatek hat die WTA und ITF für die Terminierungen der WTA Finals und des Billie Jean King Cups kritisiert. Die beiden Tennisverbände würden "in gewisser Weise nicht zusammenarbeiten, um unsere Aufgaben zu erleichtern", wird die Polin von "Give Me Sport Women" zitiert. "Das ist für mich irritierend. Ich werde auf jeden Fall Schritte einleiten, um sie über meine Unzufriedenheit zu informieren."
Iga Swiatek
Fotocredit: Getty Images
Ab dem 31. Oktober schlägt Iga Swiatek bei den WTA Finals auf. Als Favoritin, schließlich ist die 21-Jährige die Nummer eins der Welt und gewann in diesem Jahr sowohl die French Open als auch die US Open.
Das Problem: Nach den Finals im texanischen Forth Worth geht es direkt ab dem 8. November im Billie Jean King Cup im rund 7.200 Kilometer entfernten Glasgow zur Sache.
Dort würde Swiatek gerne mit der polnischen Mannschaft um den Titel spielen - was aufgrund des extrem engen Zeitfensters kaum machbar erscheint.
"Ich verstehe die Terminplanung nicht. Ich werde nicht lügen und sagen, dass ich glücklich darüber bin, dass ich bei einem Finaleinzug am nächsten Tag nicht nur müde bin, sondern auch mit Jetlag spielen muss", so die Weltranglistenerste. Sie könne daher noch nicht sagen, "ob ich Polen vertreten werde oder nicht".
Swiatek: "Konflikt zwischen ITF und WTA"
Darüber hinaus habe Polen mit Tschechien und den USA "beim BJK Cup eine sehr schwere Gruppe" erwischt. Die Hauptproblematik bestehe darin, dass es "einen Konflikt zwischen der ITF und der WTA" gebe. "Anstatt sich um die Entwicklung des Damentennis zu kümmern, können sie nicht kommunizieren", monierte Swiatek.
Und genau das wird sie den Verbänden nun auch rückmelden.
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Quelle: Eurosport
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