Jannik Sinner spricht über sein Vermächtnis - So möchte er den Leuten in Erinnerung bleiben: "Art Mensch, der ich bin"
Update 26/07/2026 um 12:13 GMT+2 Uhr
Fünf Grand-Slam-Titel, mehr als 80 Wochen an der Spitze der Weltrangliste und der zweite Wimbledon-Triumph in Serie, doch wenn der Italiener an sein Vermächtnis denkt, stehen für ihn nicht Rekorde oder Turniersiege im Mittelpunkt. "Ich bin erst 24 Jahre alt, deshalb ist diese Frage nicht leicht zu beantworten", erklärte Sinner im Gespräch mit der italienischen Zeitung "Il Secolo XIX".
Jannik Sinner sprach über Familie, Motivation und mehr
Fotocredit: Getty Images
Sinner führte weiter aus: "Über die Ergebnisse auf dem Platz hinaus möchte ich, dass man sich an mich wegen der Art von Mensch erinnert, der ich bin, und wegen der Werte, die mir meine Eltern vermittelt haben."
Der Weltranglistenerste, der in diesem Jahr unter anderem seinen Wimbledon-Titel erfolgreich verteidigte, betonte damit einmal mehr, dass sportlicher Erfolg für ihn nicht alles ist.
Gleichzeitig hofft Sinner aber auch, den Fans mit seinem Tennis etwas mitzugeben. "Vielleicht erinnert sich der eine oder andere auch daran, dass er Spaß daran hatte, meine Spiele anzuschauen."
Aktuell richtet der Südtiroler seinen Fokus bereits auf die zweite Saisonhälfte. Gemeinsam mit seinem Team bereite er sich auf die Rückkehr auf die Hartplätze vor. "Die ersten sieben Monate sind wie im Flug vergangen und wir haben hervorragende Ergebnisse erzielt. Natürlich sind wir sehr glücklich darüber, den Titel in Wimbledon verteidigt zu haben. Das war für uns alle ein ganz besonderer Moment."
Sinner spricht über Bedeutung seiner Familie
Ob Sinner vor den US Open sowohl beim Masters in Cincinnati antreten wird, ließ er offen. Seinen Start für das 1000er-Turnier in Montreal hatte er kürzlich bereits abgesagt. Sein Ziel sei es, die Belastung so zu steuern, dass er beim letzten Grand Slam des Jahres in Bestform an den Start gehen kann.
Neben seinen sportlichen Ambitionen sprach Sinner auch über die Bedeutung seiner Familie. "Ich schätze mich sehr glücklich, die Eltern zu haben, die ich habe. Sie haben mich immer unterstützt und mir geholfen, ohne mich jemals unter Druck zu setzen."
Diese Einstellung wolle er auch an die nächste Generation weitergeben: "Kinder sollten selbst entscheiden, welche Sportart ihnen am meisten gefällt. Vor allem sollten sie Spaß haben und den Sport ohne Druck ausüben."
Besonders in Italien spüre er die enge Verbindung zu den Fans. Wenn er in Italien spiele, unterstütze ihn das Publikum immer unglaublich. Sinner hoffe demnach, den Menschen Freude und positive Energie vermitteln zu können.
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Quelle: SNTV
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