Novak Djokovic erhält Unterstützung von Patrick Mouratoglou in Top-10-Debatte: "Die Leute vergessen, wer er ist"
Publiziert 25/07/2026 um 18:00 GMT+2 Uhr
Patrick Mouratoglou hat sich schützend vor Novak Djokovic gestellt und der Kritik an der Konkurrenz aufgrund der Erfolge des Serben klar widersprochen. Der frühere Trainer von Serena Williams und Naomi Osaka bezeichnete die Einschätzung, die aktuelle Weltspitze sei zu schwach, als falsch. "Jedes Mal, wenn Novak Djokovic einen Top-10-Spieler schlägt, lese ich denselben Kommentar", so Mouratoglou.
Novak Djokovic erhält prominentes Lob
Fotocredit: Imago
Auf "LinkedIn" erklärte er, man höre stets Äußerungen, wonach die Top 10 "nicht mehr so stark wie früher" seien. Mouratoglou betonte jedoch: "Ich bin völlig anderer Meinung."
Für den Franzosen wird die außergewöhnliche Klasse von Djokovic vielmehr unterschätzt. "Die Leute scheinen zu vergessen, wer Novak Djokovic ist. Er ist der größte Spieler, den unser Sport je gesehen hat. Und der größte Wettkämpfer", erklärte Mouratoglou.
Zwar habe Djokovic mit 39 Jahren naturgemäß an Schnelligkeit eingebüßt, seine größten Stärken seien jedoch unverändert vorhanden.
"Man verliert nicht sein Tennis. Man verliert Geschwindigkeit, aber nicht das Spielverständnis, die Antizipation, die Entscheidungsfindung oder die Fähigkeit, unter Druck zu performen. Diese Qualitäten sind immer noch da", so der renommierte Trainer.
Mouratoglou spricht über Djokovic gegen Auger-Aliassime
Als Beispiel nannte Mouratoglou den furiosen Fünf-Satz-Erfolg des Grand-Slam-Rekordchampions gegen Félix Auger-Aliassime im Wimbledon-Viertelfinale. "Manche sahen darin den Beweis, dass die heutige Top 10 nicht stark genug ist. Ich habe etwas völlig anderes gesehen: Einen der größten Wettkämpfer der Sportgeschichte, der erneut einen Weg gefunden hat, ein großes Match zu gewinnen", betonte er.
Besonders beeindruckt zeigte sich Mouratoglou zudem von Djokovics Niveau in den ersten Wimbledon-Runden. Vor allem gegen Stefanos Tsitsipas habe der 24-malige Grand-Slam-Sieger "sein bestes Tennis seit langer Zeit" gespielt. Im Halbfinale sei Jannik Sinner jedoch schlicht zu stark gewesen.
Dennoch zog Mouratoglou ein klares Fazit: "Mit 39 Jahren erneut ein Wimbledon-Halbfinale zu erreichen und weiterhin die besten Spieler der Welt zu schlagen, sagt mir nur eines: Unterschätze niemals die wahre Größe."
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Quelle: SNTV
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