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Roger Federer - Trainer Ivan Ljubičić trauert Wimbledon-Finale 2019 gegen Novak Djokovic nach: "Eine große Schande"
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Publiziert 23/09/2022 um 21:14 GMT+2 Uhr
Im Juli 2019 bestritt Roger Federer das letzte Grand-Slam-Finale seiner Karriere. Novak Djokovic zwang den Schweizer nach 4:57 Stunden in die Knie. Nach Ansicht von Federers Coach Ivan Ljubičić war die Niederlage "eine große Schande". Ljubičić sei von seinem Schützling dennoch begeistert gewesen: "Als Trainer war ich stolz darauf, wie er gespielt hat. Aber was soll's - es ist passiert."
Roger Federer unterlag im Wimbledon-Finale 2019 Novak Djokovic
Fotocredit: Getty Images
"Es war keine Tragödie epischen Ausmaßes, aber es war eine große Schande", zitiert "Sportskeeda" den 43-Jährigen. "Es war knapp. Manche Spiele gewinnt man, manche verliert man."
Nach dem längsten Finale der Geschichte von Wimbledon war das Team von Federer davon überzeugt, dass man nach diesem Rückschlag erneut nach einem Grand-Slam-Titel greifen würde. "Wir glaubten, dass es noch eine weitere Chance geben würde", erklärte Ljubičić.
"Wir haben weitergemacht. Am Ende stellte sich aber heraus, dass es der letzte Grand Slam war, bei dem er dem Titel nahe war. Zu dem Zeitpunkt wussten wir es noch nicht", so Ljubičić.
In der darauffolgenden Saison nahm Federer lediglich an den Australian Open teil (Halbfinal-Niederlage gegen Djokovic), ehe er 2021 zum letzten Mal auf der Grand-Slam-Bühne in Erscheinung trat. In Wimbledon scheiterte Federer im Viertelfinale an Hubert Hurkacz - sein bis dato letztes offizielles Major-Match.
Federer-Abschied beim Laver Cup
Beim Laver Cup 2022 in London verabschiedet sich Federer nach langer Leidenszeit von der Tennis-Welt. Gemeinsam mit seinem langjährigen Rivalen Rafael Nadal nimmt er den Auftakt im Doppel in Angriff.
Am Freitagabend treten die beiden den US-Amerikanern Frances Tiafoe und Jack Sock gegenüber (ab ca. 21:30 Uhr live auf Eurosport1 und discovery+).
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Quelle: Eurosport
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