Grand-Slam-Sieger Marat Safin stichelt gegen Carlos Alcaraz und Jannik Sinner: "Nicht furcheinflößende Spieler"
Update 17/07/2026 um 09:23 GMT+2 Uhr
Jannik Sinner und Carlos Alcaraz dominieren seit einigen Jahren nicht nur bei den Grand Slams, sondern wechseln sich auch in der Weltrangliste auf der Spitzenposition ab. Für viele Experten gelten die beiden daher als die neuen Big Two im Tennis. Doch Marat Safin sieht das Niveau des Südtirolers und des Spaniers als überschätzt an. "Ich halte sie nicht für furchteinflößende Spieler", erklärte er.
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Quelle: SNTV
In einem "Youtube"-Podcast mit seiner Schwester Dinara Safina gab der zweimalige Grand-Slam-Champion (US Open 2000, Australian Open 2005) allerdings zu, dass er gegen beide "wahrscheinlich" verloren hätte.
Dennoch hielt Safin, aktuell im Trainerteam von Andrey Rublev, an seiner Meinung fest. "Sie sind nicht auf Federers Niveau. Das ist ein ganz anderes Niveau. Um Federers Level zu erreichen, haben sie noch einen langen Weg vor sich."
Und der ehemalige Weltranglistenerste ging sogar noch weiter: "Hätten Sinner und Alcaraz in der Ära von Nadal und Djokovic oder sogar in den frühen 2000er Jahren gespielt, wären sie nicht die Nummer eins oder zwei der Welt gewesen. Ich glaube nicht, dass sie dieses Niveau erreicht hätten."
Sowohl Alcaraz als auch Sinner seien "hervorragende Spieler. Sie sind außergewöhnliche Tennisspieler und haben viele Titel gewonnen." Er wisse allerdings nicht, "ob sie damals so viele Grand-Slam-Titel gewonnen hätten. Da bin ich mir nicht sicher."
Safin: Niveau im Tennis insgesamt gesunken
Alcaraz, der nach einer Handgelenksverletzung kurz vor der Rückkehr auf die Tour steht, hat mittlerweile sieben Grand-Slam-Titel, Sinner durch seinen Triumph in Wimbledon gegen Alexander Zverev fünf. Der Deutsche ist zudem der einzige Spieler neben den beiden Topstars, der seit 2024 ein Major gewinnen konnte.
Safin bewertete das Niveau im Tennis jedoch insgesamt als deutlich geringer. "Das Level ist gesunken. Ich weiß nicht, warum das passiert ist, aber das Niveau ist nicht mehr dasselbe."
Vor einigen Jahren habe es dreißig oder fünfzig Spieler gegeben, "die außergewöhnliches Tennis spielen konnten. Heute sind es höchstens zehn. Sie erreichen das Halbfinale oder Finale, ohne auch nur einen einzigen Satz abzugeben, und das kommt mir komisch vor."
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Quelle: Perform
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