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Marketa Vondrousova droht Sperre nach verweigerter Dopingkontrolle - Wimbledon-Siegerin äußert sich zu Vorfall
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Update 18/04/2026 um 11:37 GMT+2 Uhr
Der früheren Wimbledonsiegerin Marketa Vondrousova könnten nach einer verweigerten Dopingkontrolle im vergangenen Dezember Konsequenzen drohen. Wie die 26 Jahre alte Tschechin auf "Instagram" öffentlich machte, habe sie einem Dopingkontrolleur nach körperlich und mental schwierigen Monaten aus Angst den Zutritt in ihre Prager Wohnung verwehrt. Vondrousova könnte eine vierjährige Sperre drohen.
Marketa Vondrousova erhält nach der Dopingsperre Unterstützung von anderen Tennisprofis
Fotocredit: Getty Images
Vondrousova beschrieb weiter, sie habe es stressig gefunden, dass jemand, den sie nicht kannte, "darum bat, mein Wohnzimmer betreten zu dürfen, ohne sich auszuweisen".
Sie verwies dabei auf einen Fall ihrer Landsfrau Petra Kvitova, die sich 2016 eine karrierebedrohende Handverletzung zugezogen hatte, als sie einem mit einem Messer bewaffneten Fremden die Tür öffnete.
Vondrousova führte aus, sie habe mit "anhaltenden Schlafproblemen zu kämpfen gehabt, die mich erschöpft und labil machten". Vondrousovas Anwalt Jan Exner erklärte gegenüber "AFP", dass "die Dopingkontrolle einfach nicht den üblichen Standards entsprach und Marketa daher einen Grund hatte, die Probe nicht abzugeben".
Vondrousova, die 2023 überraschend als ungesetzte Spielerin in Wimbledon triumphiert hatte, hatte ihre Teilnahme an den Australian Open im Januar aufgrund einer Schulterverletzung abgesagt und seitdem pausiert. Nun werde sie sich weitere Zeit nehmen, "um durchzuatmen und mich zu erholen", schrieb die Nummer 46 der Weltrangliste.
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(SID)
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Quelle: Eurosport
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