Marta Kostyuk lässt aufhorchen: Aryna Sabalenka und Iga Swiatek haben natürliche Vorteile - Testosteronwerte im Fokus
Update 22/10/2025 um 08:40 GMT+2 Uhr
Die ukrainische Tennisspielerin Marta Kostyuk hat mit Aussagen über mögliche körperliche Vorteile ihrer Konkurrentinnen Aryna Sabalenka und Iga Swiatek für Aufsehen gesorgt. In einem Interview mit "Tennis365" erklärte die 22-Jährige, dass einige Spielerinnen "von Natur aus höhere Testosteronwerte" hätten - ein Umstand, der ihrer Meinung nach im Wettkampf spürbare Unterschiede mit sich bringt.
Aryna Sabalenka (li.) und Iga Swiatek (re.)
Fotocredit: Getty Images
"Es gibt welche, die höhere Testosteronwerte haben, und andere, die niedrigere haben. Das ist etwas Natürliches, das ihnen definitiv hilft", sagte Kostyuk.
Die 23-Jährige betonte, dass sie sich oft körperlich im Nachteil sehe und durch mehr Laufarbeit und Einsatz kompensieren müsse: "Ich kann keine zehn Kilo zunehmen oder fünf Zentimeter wachsen, also muss ich alles, was ich habe, zu hundert Prozent einsetzen."
Bereits beim Handschlag seien die Unterschiede laut Kostyuk klar zu erkennen. "Wenn ich mir die Fotos anschaue, auf denen wir uns am Netz die Hand geben, sehe ich im Vergleich zu manchen meiner Gegnerinnen viel kleiner aus", führte die Nummer 27 der Welt aus.
"Das ist einfach Teil des Sports - und für mich eine richtig coole Herausforderung", merkte sie an. "Es gibt sehr, sehr viele Dinge, an denen ich arbeiten kann, um besser zu werden, aber sie haben mir gegenüber einen Vorteil."
Kostyuk: "Sie zweifelt keine Sekunde daran"
Mit ihren Äußerungen stößt Kostyuk eine Diskussion an, die in anderen Sportarten wie Leichtathletik oder Schwimmen bereits länger geführt wird - im Tennis jedoch bislang selten öffentlich thematisiert wurde.
Trotz der kritischen Töne fand die Ukrainerin auch lobende Worte für ihre Rivalinnen. Über Sabalenka, die aktuelle Nummer eins der Welt, sagte sie: "Sie zweifelt keine Sekunde daran, dass sie die wichtigen Punkte gewinnt. Dieses Selbstvertrauen hilft ihr enorm."
Auch Swiatek bezeichnete sie als "sehr starke Gegnerin", gegen die sie sich körperlich unterlegen fühle, aber viel über ihr eigenes Spiel lerne.
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Quelle: SNTV
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