Mats Rosenkranz bei ATP-Challenger-Turnier in Hersonissos wegen Duschpause disqualifiziert: "Kannte die Regel nicht"

Der Deutsche Mats Rosenkranz wurde beim ATP-Challenger-Turnier im griechischen Hersonissos disqualifiziert - wegen einer Dusche. Der 26-jährige Essener hatte seinen ersten Satz gegen den Italiener Pietro Fellin im Achtelfinale mit 7:5 gewonnen, den Platz verlassen und sich abgeduscht. Wegen der Anti-Doping-Gesetze verbietet die ATP solche Duschpausen. Für Rosenkranz ist das Turnier damit beendet.

Mats Rosenkranz wurde beim Challenger-Turnier in Hersonissos disqualifiziert, weil er sich abduschte.

Fotocredit: Imago

"Ich wusste nicht, dass ich nicht duschen darf. Ich habe nur zehn Sekunden abgeduscht", sagte die Nummer 358 der Welt noch auf dem Platz.
Bei über 35 Grad Celsius sollte die Dusche vor dem zweiten Satz eine kurze Abkühlung bringen. Stattdessen brachte sie das Turnier-Aus.
Als Rosenkranz auf den Platz zurückgekehrt war, disqualifizierte der Oberschiedsrichter den zwölftbesten deutschen Spieler der ATP-Tour.
Der 26-Jährige kritisierte im Nachhinein auch die Kommunikation mit dem Unparteiischen. "Er meinte, dass er mir das gesagt hat, aber er hat es mir nicht gesagt. Ich kannte die Regel nicht", so Rosenkranz.

ATP verbietet Duschgänge

Tatsächlich beschränkt das Regelwerk die Pausen explizit auf Toilettengänge oder Kleiderwechsel. Diese Unterbrechungen dürften "für keinen anderen Zweck genutzt werden".
Rosenkranz ist indes nicht der erste Profi, dem dieser Fauxpas unterläuft. 2022 war der US-Amerikaner Nicolas Moreno De Alboran ebenfalls für einen kurzen Duschgang disqualifiziert worden.
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Quelle: SNTV


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