Nach dem ATP Cup, den die Russen für sich entschieden, habe er Karatsev getroffen, erzählte Mischa Zverev.
"Ich hatte noch nagelneue Sachen übrig. Da wir eine ähnliche Größe haben, habe ich ihn gefragt, ob er die haben möchte. Er hat gesagt: 'Ja, warum nicht?' Da habe ich ihm ein paar Sachen gegeben", so der 33-Jährige in derm Interview.
Karatsev hatte gegenüber der "ATP" ebenfalls berichtet: "Ich war nach dem Spiel in der Umkleide und packte meine Tasche. Mischa hat mich dann gefragt, ob ich ein paar T-Shirts brauche." Da er einige Jahre zuvor auch schon einen Vertrag mit Adidas unterschrieben hatte, habe er einige ältere Modelle des Ausrüsters genutzt, so der Russe.
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"Vielleicht hat er ja gesehen, dass ich noch mit den alten Shirts gespielt habe", mutmaßte Karatsev. Zverev wiederum betonte, dass er seine übrige Kleidung oft auch Trainern oder Freunden überlässt.
Zudem habe er sich so das ein oder andere Kilo Übergepäck sparen können, meinte der Deutsche: "Es ist nicht so einfach, Sachen aus Australien herauszutransportieren. Jedes Kilo Übergepäck muss man zahlen. Anstatt, dass ich sie in der Umkleide lasse, habe ich ihm die Sachen gegeben, damit er sie vielleicht in den Spielen nutzen kann."
Die T-Shirts brachten Karatsev offensichtlich Glück. Der 27-Jährige erreichte bei seiner ersten Grand-Slam-Teilnahme gleich das Halbfinale. Erst gegen den späteren Sieger Novak Djokovic verlor Karatsev 3:6, 4:6, 2:6.
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