Mischa Zverev exklusiv: Das ist die Bedingung beim Comeback von Alexander Zverev

Mischa Zverev hat exklusiv bei Eurosport über den Gesundheitszustand seines Bruders Alexander Zverev gesprochen. "Es geht ihm viel besser, er kann bald wieder richtig anfangen", sagt der 35-Jährige über den Weltranglistensechsten, der weiter an seinem Comeback arbeitet. "Sascha trainiert im Moment etwa fünf Stunden am Tag, dazu kommen die Behandlungen", so Zverev im Instagram-Live bei Eurosport.

Alexander Zverev im Training

Fotocredit: Getty Images

Nach dem dreifachen Bänderriss bei den French Open im Juni wollte Alexander Zverev eigentlich im September beim Davis-Cup-Heimspiel in Hamburg sein Comeback geben. Der Körper sagte allerdings nein.
"Ich habe extreme Schmerzen, sogar das Gehen tut weh", erklärte der 25-Jährige vor gut einem Monat.
Die Mediziner diagnostizierten ein Knochenödem am operierten rechten Fuß. Das Warten geht also weiter.
Die Familie nutzte die Zwangspause für einen Urlaub auf den Malediven. "Es war ein schöner Trip, aber er wäre lieber auf dem Platz gestanden. Sascha hat noch nie so lange Pause gemacht", berichtet Bruder Mischa im Instagram-Gespräch mit Eurosport-Reporter Markus Paszehr.

Mischa Zverev: Das ist die Voraussetzung fürs Comeback

Inzwischen laufe wieder der Trainingsbetrieb. Zwischen 9:00 und 9:30 Uhr am Morgen starte der Olympiasieger seine Einheiten, insgesamt komme er auf etwa fünf Stunden pro Tag.
"Sascha will aber nicht nur Turniere spielen, wenn er gesund ist, sondern dann erst, wenn er auch spielerisch fit ist", betont Mischa Zverev.
Deshalb warte sein Bruder ab, bis er das Gefühl habe, wieder siegfähig zu sein. Ein konkretes Datum oder Turniere lassen sich aber noch nicht benennen.

Traum-Comeback - Djokovic macht es vor

Eine Blaupause, wie das perfekte Comeback nach längerer Auszeit aussieht, lieferte jüngst Novak Djokovic.
"Ich finde das unglaublich stark. Novak kommt zurück, gewinnt zwei Turniere - und fertig", so Mischa Zverev. "Er war natürlich nicht verletzt und hatte nur eine Pause hinter sich, aber er geht mit einer großen Selbstsicherheit auf den Platz und spielt sein Ding runter. Ich bin sicher, dass er noch besser wird. Das ist sehr beeindruckend, vor allem mit 35 Jahren."
Im Zverev-Lager ist indes die Hoffnung groß, dass dem Hamburger eine ähnlich spektakuläre Rückkehr auf die Tour gelingt.
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Djokovic meldet sich mit Titel zurück - die Final-Highlights

Quelle: SNTV

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